Die Farbe Lila

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Filmplakat im Großformat: USA

Titel Deutschland: Die Farbe Lila
Titel USA: The Color Purple
Genre: Drama
Farbe, USA, 1985

Kino USA: 18. Dezember 1985
Kino Deutschland: 21. August 1986
Laufzeit Kino: 154 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 25. September 1998
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 148 Minuten


Inhalt Anfang des 20. Jahrhunderts wächst die junge Celie in einer Welt von Gewalt und Unterdrückung auf. Vom Stiefvater missbraucht, bekommt sie von ihm zwei Kinder, die er verkauft. Mit 14 verschachert er sie an den Farmer Albert Johnson, der sie als Putzkraft und Mutter für seine Kinder braucht. Sie darf ihren Ehemann nur mit "Mister" anreden, wird wieder unterdrückt und gedemütigt.

Jahre später bringt "Mister" auch noch seine langjährige Geliebte, Sängerin Shug Avery, ins Haus und verlangt von Celie, auch diese zu bekochen und zu versorgen. Doch Celie freundet sich mit Shug an. Durch sie lernt sie, sich selbst zu achten und sich gegen die Brutalität zur Wehr zu setzen. Sie verliebt sich in Shug und beginnt, sich von ihrem brutalen Ehemann zu emanzipieren ...


Darsteller & Stab Darsteller: Danny Glover (Albert), Whoopi Goldberg (Celie), Margaret Avery (Shug Avery), Oprah Winfrey (Sofia), Willard E. Pugh (Harpo), Akosua Busia (Nettie), Desreta Jackson (Celie als junges Mädchen), Adolph Caesar (Old Mister), Rae Dawn Chong (Squeak), Dana Ivey (Miss Millie), Leonard Jackson (Pa), Bennet Guillory (Grady), John Patton jr. (Priester), Carl Anderson (Reverend Samuel), Susan Beaubian (Corrine)

Stab:Regie: Steven SpielbergProduktion: Quincy Jones, Kathleen Kennedy, Steven SpielbergDrehbuch: Menno Meyjes • Vorlage: Roman "Die Farbe Lila" von Alice Walker • Filmmusik: Quincy Jones, Jeremy Lubbock, Rod Temperton, Caiphus Semenya, Andrae Crouch, Chris Boardman, Jorge Calandrelli, Joel Rosenbaum, Fred Steiner, Jack Hayes, Jerry Hey, Randy Kerber • Kamera: Allen Daviau • Spezialeffekte: Matt Sweeney, Greg Jensen • Ausstattung: J. Michael Riva, Linda de Scenna • Schnitt: Michael Kahn • Kostüme: Aggie Guerard Rodgers • Make Up: Ken Chase • Ton: Richard L. Anderson • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: Alex Brown, Rick Sawaya •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Der Weg der Emanzipation einer jungen schwarzen Frau in den Südstaaten der USA - von der gedemütigten und missbrauchten Hausfrau zu erwachendem Selbstbewusstsein. Ein mitreißender Film über die Gefühle, die uns alle bewegen, über die Liebe, den Zorn, den Mut, den Schmerz, die Hoffnung und die Träume in uns allen.

Lexikon des internationalen Film: Spielfilm des amerikanischen Erfolgsregisseurs Steven Spielberg, entstanden nach dem preisgekrönten Roman von Alice Walker: Ein gefühlsbetontes, handwerklich hochklassiges Kinomelodram, das die Probleme der Rassen und Frauendiskriminierung vorwiegend auf der emotionalen Ebene abhandelt. Schauspielerisch bemerkenswert.

Rhein-Zeitung 11./12. Januar 1997: Steven Spielberg machte aus Alice Walkers Bestseller-Roman ein Emanzipationsmelodram mit einer brillanten Whoopi Goldberg in der Hauptrolle.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 1985: Quincy Jones, Kathleen Kennedy, Steven Spielberg für "Die Farbe Lila" (Bester Film)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Whoopi Goldberg (Beste Hauptdarstellerin)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Margaret Avery (Beste Nebendarstellerin)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Oprah Winfrey (Beste Nebendarstellerin)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Menno Meyjes (Beste Drehbuch-Adaption)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Allen Daviau (Beste Kamera)
  • Oscar-Nominierung für 1985: J. Michael Riva, Linda de Scenna (Beste Ausstattung)
  • Oscar-Nominierung für 1985: "Miss Celie's Blues (Sister)" (Bester Song)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Quincy Jones, Jeremy Lubbock, Rod Temperton, Caiphus Semenya, Andrae Crouch, Chris Boardman, Jorge Calandrelli, Joel Rosenbaum, Fred Steiner, Jack Hayes, Jerry Hey, Randy Kerber (Beste Musik)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Aggie Guerard Rodgers (Beste Kostüme)
  • Oscar-Nominierung für 1985: Ken Chase (Bestes Make-Up)
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