Der US-Kardiologe Dr. Richard Walker kommt mit seiner Frau Sondra zu einem Kongreß nach Paris, wo er einen Gastvortrag halten soll. Die beiden freuen sich auf ein romantisches Wochenende in der Stadt, in der sie vor 20 Jahren ihre Flitterwochen verbrachten. Bei ihrer Ankunft im Hotel bemerken sie, dass am Flughafen Sondras Koffer vertauscht wurde.
Als Walker nach einer erfrischenden Dusche wieder in sein Zimmer tritt, ist Sondra spurlos verschwunden. Irritiert zunächst, dann zunehmend nervöser und schließlich in verzweifelter Panik sucht er nach ihr.
Schon bald verdichtet sich in ihm der Verdacht, sie sei entführt worden. Das Hotelpersonal reagiert maliziös: Ist Paris nicht die Stadt der Liebe ... ?
Auch bei der französischen Polizei und der US-Botschaft stößt Walker auf wenig Interesse und keine Unterstützung. Trotz der frustrierenden Sprachbarriere versucht er selbst eine Spur von Sondra auszumachen.
Eine Adresse, die er in dem vertauschten Koffer findet, ist sein einziger Anhaltspunkt. Doch dort findet er eine Leiche. Erst seine Begegnung mit der coolen, schönen jungen Michele bringt etwas Licht ins Dunkel ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Roman Polanski hat hier einen spannenden, perfekt gemachten Thriller in der Tradition Hitchcocks inszeniert, mit Humor, Ironie und einer bestechenden Liebe zum Detail. Superstar Harrison Ford ("Auf der Flucht", "Das Kartell") verkörpert überzeugend den bieder-sympathischen amerikanischen Arzt, der durch einen Zufall aus seiner geordneten Welt herauskatapultiert wird.
Lexikon des internationalen Films: Eine auf vordergründige Spannung angelegte überraschungslose Story voll altbackener Klischees; trotz perfekt inszenierter Details insgesamt eher enttäuschend.
Die Zeit: Ein Musterthriller.