Fegefeuer der Eitelkeiten

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Fegefeuer der Eitelkeiten
Titel USA: The Bonfire Of The Vanity
Genre: Tragikomödie
Farbe, USA, 1990, FSK 12

Kino Deutschland: 1991-05-02
Laufzeit Kino: 125 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

DVD-Cover
DVD-Cover Kino Deutschland: 1991-12-06
Kaufkassette: 1992-09-18
Laufzeit Video: 120 Minuten
Anbieter: Warner Home Video

DVD Deutschland: 1999-12-10
Laufzeit DVD: 120 Minuten
Anbieter: Warner Bros.



Szenenfoto Im Grunde besaß er alles: Ein Millionen-Dollar-Jahresgehalt, ein Luxusappartement in der feinsten Wohngegend New Yorks, ein nettes Töchterchen und eine gesellschaftsfähige Ehefrau - und nicht zuletzt eine liebeshungrige Freundin.

Doch eines Tages beging der erfolgreiche Börsenhändler Sherman McCoy eine kleine Unachtsamkeit, und sein Sturz aus dem Olymp der Schönen und Reichen war tief. Weil er die richtige Ausfahrt verpaßt hat, gerät Sherman in eine gefährliche Situation und begeht in Panik Fahrerflucht.

Als der Sensationsreporter Peter Fallow davon Wind bekommt, zieht der Vorfall immer größere Kreise ...


SzenenfotoDarsteller: Tom Hanks (Sherman McCoy), Bruce Willis (Peter Fallow), Melanie Griffith (Maria Ruskin), Kim Cattrall (Judy McCoy), Morgan Freeman (Richter White), Saul Rubinek (Jed Kramer), John Hancock (Reverend Bacon), F. Murray Abraham, Kirsten Dunst

Regie: Brian de Palma

Stab: • Produzenten: Peter Guber, Jon Peters, Brian de Palma für Warner Bros. • Drehbuch: Michael Christofer • Vorlage: Roman "Fegefeuer der Eitelkeiten" von Tom Wolfe • Filmmusik: Dave Grusin • Kamera: Vilmos Zsigmond • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Richard Sylbert • Schnitt: David Ray, Bill Pankow • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Erfolgsregisseur Brian De Palma verfilmte den literarischen Bestseller von Tom Wolfe "Fegefeuer der Eitelkeiten". Für seine grelle Satire, mit Stars wie Tom Hanks, Melanie Griffith und Bruce Willis in Szene gesetzt, erntete er Kritikerlob, aber auch Schelte. Trotz kontroverser Meinungen ist der Film jedoch schon allein aufgrund seiner Besetzung mit drei Topstars allemal sehenswert.

Lexikon des internationalen Films: Rabenschwarze Tragikomödie nach dem Erfolgsroman von Tom Wolfe, die nicht nur allgemeingültige Wahrheiten vermittelt, sondern sich auch mit dem Wertewandel in den 80er Jahren auseinandergesetzt. Der hintergründige Unterhaltungswert des nicht in allen Belangen überzeugenden Films wird durch zwei hervorragende Darsteller noch gesteigert.

Cinema 05/1991: Mit seiner eigenwilligen Adaption - knallbunte Farce statt feinsinniger Satire, groteske Skizzen statt detaillierter Tabelaus - haut er zwar mindestens sooft daneben, wie er ins Schwarze trifft. Und es mag ja sein, dass seine überkandidelte Vision einer überkandidelten Welt wirklich nicht mehr viel mit der Romanvorlage zu tun hat. Dafür hat der Film Charakter. Selbst wenn er nicht in jeder Szene so böse funktioniert, wie man sich das wünscht.

Tip: Unter dem Schmelztiegel New York, der in Tom Wolfes Romanvorlage überzukochen droht, entzündet DePalma nur ein Strohfeuer: von Wolfes Satire bleiben nur Vulgaritäten übrig, dafür gibt es über die Kameraarbeit viel zu lachen.

Dirk Jasper FilmLexikon
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