Rocky

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Rocky
Titel USA: Rocky
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1976, FSK 12

Kino Deutschland: 1977-04-01
Laufzeit Kino: 121 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 118 Minuten
Anbieter: MGM/UA

DVD Deutschland: 2000-02-01
Laufzeit DVD: 121 Minuten
Anbieter: MGM



Szenenfoto Rocky ist ein mittelmäßiger Boxer in den Slums von Philadelphia. Die magere Preisgeldkasse bessert er sich als Geldeintreiber für einen Kredithai auf. Seine wahre Leidenschaft gilt dem Boxsport. Als sein Trainer Mickey ihn vom Training ausschließt, resigniert er und will das Boxen an den Nagel hängen.

Dies erzählt er auch der schüchternen Adrian, in die sich Rocky verliebt hat. Trotz ihrer anfänglichen Zurückhaltung finden die beiden zusammen, während Rockys große Chance kommt: Der Herausforderer des Weltmeisters Apollo Creed muß wegen einer Verletzung den Titelkampf absagen.

Da die Veranstaltungsverträge bereits abgeschlossen sind, beginnt die fieberhafte Suche nach einem Ersatzmann. Gleichwertige Gegner sind nicht verfügbar, und so verfällt Apollo auf die publikumswirksame Idee, am Unabhängigkeitstag des "Landes der unbegrenzten Möglichkeiten" einem Außenseiter, einem Niemand des Boxsports, eine Chance zu geben.

In einem Boxerkatalog findet er Rockys eindrucksvollen Shownamen: "The Italian Stallion". Apollos Entscheidung ist gefallen; er will gegen Rocky, den italienischen Hengst, kämpfen. Als Rocky davon erfährt, hat er nur noch ein Ziel: Er will gegen den Champion über die Runden kommen, was bisher noch keinem gelang. Rocky trainiert wie ein Besessener, und Apollo muß am Abend des Kampfes erkennen, dass er seinen namenlosen Gegner unterschätzt hat.

Zur Überraschung aller steht der italienische Faustkämpfer die volle Distanz des Kampfes durch und zwingt den Weltmeister sogar einmal zu Boden. Am Ende bleibt Apollo Sieger nach Punkten und behält seinen Titel. Aber auch Rocky hat sein Ziel erreicht: Er hat gegen den Champion bestanden und seine große Liebe gefunden.


SzenenfotoDarsteller: Sylvester Stallone (Rocky Balboa), Talia Shire (Adrian), Burt Young (Paulie), Carl Weathers (Apollo Creed), Burgess Meredith (Mickey), Thayer David (Miles Jergens), Joe Spinell (Gazzo), Jimmy Gambina (Mike), Michael Dorn

Regie: John G. Avildsen

Stab: • Produzenten: Irwin Winkler, Robert Chahrtoff • Drehbuch: Sylvester StalloneVorlage: - • Filmmusik: Boll Conti • Kamera: James Crabe • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Richard Halsey, Scott Conrad • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Harry Warren Tetrick, William McCaughey, Lyle Burbridge, Bud Alper • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Eine typisch ameikanische Geschichte vom "Underdog", der durch Zähigkeiten, Mut und Naivität die soziale Hierarchie auf den stellt. Nach dem phänomentalen Erfolg des Filmes blieben Fortsetzungen nicht aus, die allerdings die stimmige Figurenpsychologie und die authentische Milieuzeichnung diesens ersten Films nie mehr erreichten.

Kölner Stadt-Anzeiger: Eigentlich eine vor Optimismus triefende Schnulze; vielleicht auch, bestenfalls, ein stimmungsvolles B-Picture.

Cinema: Wer an die "Wer will, der kann"-Parole glaubt, wird hier bestens bedient.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1976 für "Rocky" (Bester Film)
Oscar für 1976 für John G. Avildsen (Regie)
Oscar für 1976 für Richard Halsey, Scott Conrad (Schnitt)

Oscar-Nominierung für 1976 für Sylvester Stallone (Drehbuch)
Oscar-Nominierung für 1976 für Sylvester Stallone (Hauptdarsteller)
Oscar-Nominierung für 1976 für Talia Shire (Hauptdarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1976 für Burgess Meredith (Nebendarsteller)
Oscar-Nominierung für 1976 für Burt Young (Nebendarsteller)
Oscar-Nominierung für 1976 für "Gonna Fly Now" (Song)
Oscar-Nominierung für 1976 für Harry Warren Tetrick, William McCaughey, Lyle Burbridge, Bud Alper (Ton).


SzenenfotoBemerkungen

"Rocky" ist ein Film über den US-Traum: die Geschichte eines Niemand, der zu Ansehen, Ruhm und Geld kommt. Die 1977 mit drei Oscars ausgezeichnete Produktion - bester Film, beste Regie, bester Schnitt - gehört mit fast 56 Millionen Dollar Umsatz allein in den USA zu den erfolgreichsten Filmen der Filmgeschichte.

Dirk Jasper FilmLexikon
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