Rocky ist ein mittelmäßiger Boxer
in den Slums von Philadelphia. Die magere Preisgeldkasse bessert er
sich als Geldeintreiber für einen Kredithai auf. Seine wahre
Leidenschaft gilt dem Boxsport. Als sein Trainer Mickey ihn vom
Training ausschließt, resigniert er und will das Boxen an den
Nagel hängen.
Dies erzählt er auch der schüchternen Adrian, in die sich Rocky verliebt hat. Trotz ihrer anfänglichen Zurückhaltung finden die beiden zusammen, während Rockys große Chance kommt: Der Herausforderer des Weltmeisters Apollo Creed muß wegen einer Verletzung den Titelkampf absagen. Da die Veranstaltungsverträge bereits abgeschlossen sind, beginnt die fieberhafte Suche nach einem Ersatzmann. Gleichwertige Gegner sind nicht verfügbar, und so verfällt Apollo auf die publikumswirksame Idee, am Unabhängigkeitstag des "Landes der unbegrenzten Möglichkeiten" einem Außenseiter, einem Niemand des Boxsports, eine Chance zu geben. In einem Boxerkatalog findet er Rockys eindrucksvollen Shownamen: "The Italian Stallion". Apollos Entscheidung ist gefallen; er will gegen Rocky, den italienischen Hengst, kämpfen. Als Rocky davon erfährt, hat er nur noch ein Ziel: Er will gegen den Champion über die Runden kommen, was bisher noch keinem gelang. Rocky trainiert wie ein Besessener, und Apollo muß am Abend des Kampfes erkennen, dass er seinen namenlosen Gegner unterschätzt hat. Zur Überraschung aller steht
der italienische Faustkämpfer die volle Distanz des Kampfes
durch und zwingt den Weltmeister sogar einmal zu Boden. Am Ende
bleibt Apollo Sieger nach Punkten und behält seinen Titel.
Aber auch Rocky hat sein Ziel erreicht: Er hat gegen den Champion
bestanden und seine große Liebe gefunden. Darsteller: Sylvester Stallone
(Rocky Balboa), Talia Shire (Adrian), Burt Young (Paulie), Carl
Weathers (Apollo Creed), Burgess Meredith (Mickey), Thayer David
(Miles Jergens), Joe Spinell (Gazzo), Jimmy Gambina (Mike),
Michael
Dorn
Regie: John G. Avildsen Stab: • Produzenten:
Irwin Winkler, Robert Chahrtoff • Drehbuch: Sylvester Stallone
• Vorlage: - • Filmmusik: Boll Conti • Kamera:
James Crabe • Spezialeffekte: - • Ausstattung: -
• Schnitt: Richard Halsey, Scott Conrad • Kostüme:
- • Make Up: - • Ton: Harry Warren Tetrick, William
McCaughey, Lyle Burbridge, Bud Alper • Toneffektschnitt: -
• Stunts: - • Filmkritiken
Lexikon des internationalen Films: Eine typisch ameikanische Geschichte vom "Underdog", der durch Zähigkeiten, Mut und Naivität die soziale Hierarchie auf den stellt. Nach dem phänomentalen Erfolg des Filmes blieben Fortsetzungen nicht aus, die allerdings die stimmige Figurenpsychologie und die authentische Milieuzeichnung diesens ersten Films nie mehr erreichten. Kölner Stadt-Anzeiger: Eigentlich eine vor Optimismus triefende Schnulze; vielleicht auch, bestenfalls, ein stimmungsvolles B-Picture. Cinema: Wer an die "Wer will,
der kann"-Parole glaubt, wird hier bestens bedient. Oscar ®
Oscar für 1976 für "Rocky"
(Bester Film) Oscar-Nominierung für 1976
für Sylvester Stallone (Drehbuch) Bemerkungen
"Rocky" ist ein Film über den
US-Traum: die Geschichte eines Niemand, der zu Ansehen, Ruhm und
Geld kommt. Die 1977 mit drei Oscars ausgezeichnete Produktion -
bester Film, beste Regie, bester Schnitt - gehört mit fast 56
Millionen Dollar Umsatz allein in den USA zu den erfolgreichsten
Filmen der Filmgeschichte.
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Rocky ist ein mittelmäßiger Boxer
in den Slums von Philadelphia. Die magere Preisgeldkasse bessert er
sich als Geldeintreiber für einen Kredithai auf. Seine wahre
Leidenschaft gilt dem Boxsport. Als sein Trainer Mickey ihn vom
Training ausschließt, resigniert er und will das Boxen an den
Nagel hängen.
Darsteller:
Filmkritiken
Oscar ®
Bemerkungen