Oberst Luger ist der Kommandant eines
deutschen Lagers, das mit einem Höchstmaß an
Sicherheitsvorkehrungen für alliierte Kriegsgefangene gebaut
wurde, die schon mehrfach ausgebrochen sind und wieder gefaßt
werden konnten.
Die meisten von ihnen sind Briten wie Gruppenkommandant Ramsey als dienstältester Offizier unter den Gefangenen; Captain Hilts und Hendley, ein Organisationsgenie, gehören zu den wenigen Amerikanern. Hilts hat schon 18 Ausbrüche hinter sich und verbringt die meiste Zeit in Einzelarrest. Als Squadron Leader Bartlett ebenfalls in das Lager kommt, beginnen die Gefangenen unter seiner Leitung mit den Vorbereitungen für einen Massenausbruch. Bartlett hat das ehrgeizige Ziel, mit 250 Mann zu entkommen. Dafür gräbt man in mühseliger Arbeit monatelang drei Tunnel, wobei sich Danny Velinski besonders hervortut, während Colin Blythe mit großem Geschick falsche Ausweise und andere Papiere produziert. Kurz bevor der erste Tunnel fertig ist, wird er von den Deutschen entdeckt. Dieser Rückschlag spornt die
Gefangenen nur noch mehr an. Durch den zweiten Tunnel entkommen
eines Nachts 76 Männer, ehe die deutschen Wachmannschaften
merken, was da vor sich geht, und Alarm auslösen. Die
Dunkelheit bietet den Ausbrechern zunächst Schutz, aber am
nächsten Tag beginnt eine große Jagd auf sie
... Darsteller: James Garner (Hendley, der
"Klauer"), Richard Attenborough
(Bartlett, der "Große X"), James Donald (Ramsey), Charles Bronson (Danny
Velinski), Donald Pleasence (Colin Blythe, der Fälscher),
James Coburn (Sedwick, der Australier), Hannes Messemer
(Lagerkommandant Oberst von Luger), David McCallum (Ashley-Pitt),
Steve McQueen (Captain Hilts, der "Kittchenkönig"), Robert
Graf (Werner), Nigel Stock (Cavendish), Angus Lennie (Ives), John
Leyton (Willie), Gordon Jackson (MacDonald), Karl-Otto Alberty
(Steinach), Heinz Weiss (Kramer)
Regie: John Sturges Stab: • Produzenten:
John Sturges für The Mirisch Company / Alpha • Drehbuch:
W. R. Burnett, James Clavell • Vorlage: Roman von Paul Brickhill
• Filmmusik: The
Great Escape von Elmer Bernstein •
Kamera: Daniel L. Fapp • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Fernando Carrere • Schnitt: Ferris Webster
• Kostüme: Bert Henrikson • Make Up: - •
Ton: - • Toneffektschnitt: Wayne Fury • Stunts: -
• Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur John Sturges inszenierte die Geschichte dieses Massenausbruchs aus einen deutschen Kriegsgefangenenlager, gestützt auf ein Star-Ensemble, ebenso spannend wie psychologisch eindringlich. Action-Höhepunkt bietet vor allem die Verfolgung der Ausgebrochenen im dramatischen Finale des Films. Lexikon des internationalen
Films: Vorzüglich besetzt und mit viel Routine inszeniert,
ist der Film in erster Linie an den Spannungselementen des Stoffes
interessiert. Oscar ®
Oscar-Nominierung für 1963
für Ferris Webster (Schnitt) Bemerkungen
Der Thriller von John Sturges um einen Massenausbruch alliierter Kriegsgefangener aus einem deutschen Lager basiert auf einer wahren Begebenheit. Allerdings konzentriert er sich auf das Lagerleben und die Fluchtvorbereitungen. Der Film basiert auf einer wahren
Begebenheit im Zweiten Weltkrieg, allerdings wurden damals die
meisten Geflohenen wieder gefaßt und erschossen.
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Oberst Luger ist der Kommandant eines
deutschen Lagers, das mit einem Höchstmaß an
Sicherheitsvorkehrungen für alliierte Kriegsgefangene gebaut
wurde, die schon mehrfach ausgebrochen sind und wieder gefaßt
werden konnten.
Darsteller:
Filmkritiken
Oscar ®
Bemerkungen