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Der Dinosaurier, sagenumwobenes Urwesen, Herrscher der Welt und doch Verlierer der Evolution - aber nicht ganz. Mit Jurassic Park hat Steven Spielberg ihn wieder zum Leben erweckt.Auf einer Insel vor der Küste von Costa Rica hat sich der britische Milliardär John Hammond (Sir Richard Attenborough) einen phantastischen Kindertraum erfüllt. Er will eine Touristenattraktion der Superlative eröffnen: "Jurassic Park", ein Freizeitpark mit lebenden Dinosauriern. Nach jahrelangen Forschungen ist es seinem Team von Genetikern gelungen, jene Urzeitgiganten zu klonen, die vor 65 Millionen Jahren die Erde beherrschten. Der Paläontologe Alan Grant (Sam Neill) und seine Kollegin Ellie Sattler (Laura Dern), der Mathematiker Ian Malcolm (Jeff Goldblum) und der Geschäftsmann Donald Gennaro (Martin Ferrero) werden zu einer Vorbesichtigung des gigantischen Projekts eingeflogen. Gemeinsam mit Hammonds Enkelkindern, Alexis (Adriana Richards) und Tim (Joseph Mazello), sollen sie als erste das Abenteuer "Jurassic Park" erleben. Doch was der Skeptiker Malcolm von Beginn an prophezeite, scheint sich zu bewahrheiten: Bei dem Versuch, an die Saurier-Embryos heranzukommen, löst ein Saboteur ein folgenschweres Chaos aus. Bevor er selbst einem vierbeinigen Killer zum Opfer fällt, legt er das gesamte Sicherheitssystem des Parks lahm. Während eines nächtlichen Unwetters verwandelt sich das Inselparadies in eine heimtückische Falle. Mit knapper Not gelingt es Grant und den Kindern, einem wütenden Tyrannosaurus zu entkommen. Gennaro stirbt zwischen den Zähnen des gewaltigen Raubtier-Gebisses, und dem schwer verletzten Malcolm bleibt erst in buchstäblich letzter Sekunde ein ähnliches Schicksal erspart. Während Grant, Alexis und Tim auf ihrem Weg durch den "Jurassic Park" in immer neue Gefahren geraten, versuchen Hammond und seine Techniker, das defekte Sicherheitssystem wieder in Gang zu bringen. Was erst gelingt, als es längst zu spät ist: Während des Stromausfalls sind die gefährlichsten Parkbewohner, die hochintelligenten Velociraptoren, ihrem Gehege entkommen und machen nun Jagd auf die noch lebenden Zweibeiner ..."Jurassic Park" - Hinter den KulissenSteven Spielberg, Crichton und die Produzenten einigten sich darauf, die 15 verschiedenen Saurierarten des Romans auf sechs zu begrenzen. Steven Spielberg hoffte, die Spezialeffekte auf ein nie dagewesenes Perfektionsniveau heben zu können. Die Trickspezialisten Stan Winston, Phil Tippett, Dennis Muren und Michael Lantieri konstruierten bewegliche und reaktionsschnelle, lebensgroße Tiere. Diese Modelle entstanden nach einjährigem Studium: Urzeitforscher wurden konsultiert, unzählige Museen besucht und Hunderte von Texten recherchiert. Der gut sechs Meter hohe Körper des Tyrannosaurus Rex bestand aus einem Fiberglas-Rahmen und 3000 Pfund Ton. Das Gebilde wurde mit einer dünnen, strapazierfähigen Latexschicht umspannt und dann in den verschiedenen Farbschattierungen lebensecht bemalt. Mit dem sogenannten "Dinosimulator", einem eigens konstruierten Mechanismus, der ähnlich wie ein Flugsimulator funktioniert, konnte man Tier und Plattform über eine Computer-Fernsteuerung beliebig mobilisieren. Eine Zweitversion des Tyrannosaurus Rex im Verhältnis 1:5 konnte manuell von vier Puppenspielern bewegt werden. Sobald man mit dem kleinen Saurier alle Aktionen einer bestimmten Szene geprobt hatte, speicherte man sie in einem Computer. Das große Gegenstück wurde mit diesen Informationen so programmiert, dass es sich entsprechend bewegte. Die Vorbereitungszeit für "Jurassic Park" betrug insgesamt zwei Jahre, die eigentlichen Dreharbeiten begannen am 24. August 1992 auf der Insel Kauai. Nach nur drei Wochen unter tropischer Sonne verwüstete ein Hurrikan das Paradies. Da die Außenaufnahmen fast abgeschlossen waren, flog das gesamte Team zurück nach Hollywood und drehte in vier riesigen Studios gleichzeitig weitere drei Monate. Steven Spielberg hat ein "Kunststück" vollbracht: Er unterschritt sein veranschlagtes Budget und schloß den Film zwölf Tage früher ab als vorgesehen.
Die Dino-Fortsetzung Vergessene Welt - Jurassic Park feierte am 24. Mai 1997 in den US-Kinos Premiere. Auch beim zweiten Teil hat das bewährte Team Steven Spielberg / Michael Crichton zusammengearbeitet. Die Darsteller der Mega-Produktion, die in Australien, Neuseeland und Kalifornien entstand, sind Jeff Goldblum, Julianne Moore und Sir Richard Attenborough.
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