Der Verlorene

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Verlorene
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1951

Kino Deutschland:
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 94 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Der bekannte Arzt Dr. Rothe wird 1943 wegen kriegswichtiger Forschungsarbeiten von der Gestapo daran gehindert, den Totschlag an seiner Braut zu sühnen, den er im Affekt beging - von nun an leidet er unter Zwangsvorstellungen.

Dr. Rothe und sein Ex-Kollege Hoesch treffen sich nach dem Krieg im kriegszerstörten Hamburg unter falschem Namen wieder. In Dr. Rothe werden Erinnerungen wach, er will seine alte Schuld begleichen. Er wird zum Mörder und erschießt den ehemaligen Nazibeamten - danach begeht er Selbstmord.


SzenenfotoDarsteller: Peter Lorre (Dr. Karl Rothe), Karl John (Hoesch / Nowak), Helmut Rudolph (Colonel Winkler), Renate Mannhardt (Inge Hermann), Johanna Hofer (Frau Hermann), Eva-Ingeborg Scholz (Ursula Weber), Lotte Rausch (Helene), Gisela Trowe (Prostituierte), Kurt Meister (Präfekt), Hansi Wendler (Sekretär), Alexander Hunziger (Betrunkener), Josef Dahmen (Zapfkellner)

Regie: Peter Lorre

Stab: • Produzenten: Arnold Pressburger für National • Drehbuch: Peter Lorre, Axel Eggebrecht, Benno Vigny • Vorlage: Roman "Der Verlorene" von Peter Lorre • Filmmusik: Willy Schmidt-Gentner • Kamera: Vaclav Vich • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Franz Schroedter, Karl Weber • Schnitt: Carl-Otto Bartning • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Ungeachtet einiger Schwächen in der Verzahnung der Geschichte und der psychopathologischen Zeichnung ein atmosphärisch sehr dicht und quälend eindringlich gestalteter, hervorragend gespielter Film, der in der deutschen Nachkriegsproduktion seinesgleichen sucht und lange Zeit verkannt blieb.

Kölner Stadt-Anzeiger: Ein atmosphärisch dichter Film über Schuld und elend des Dritten Reichs. (...) Ein ungewöhnliches, lange verkanntes Werk der deutschen Filmgeschichte der Nachkriegszeit.

TV Spielfilm: Eindringliche Tragödie.

Dirk Jasper FilmLexikon
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