Dr. Herbert von Frankenstein, ein deutscher Wissenschaftler, will aus Leichenteilen einen idealen Menschen konstruieren. In einer düsteren Novembernacht entwendet Dr. Frankenstein deshalb frische Leichenteile aus Gräbern.
Sein Ziel ist die Erschaffung eines perfekten Menschen, deshalb soll sein Gehilfe im das Gehirn eines Wissenschaftlers bringen, doch sein Gehilfe hat ihm versehentlich das Gehirn eines Verbrechers gebracht.
Ein Monster erwacht zum Leben, das Amok läuft, weil es unfühig ist, menschliche Verhaltensregeln zu begreifen.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach dem Schauerroman von Mary Wollstonecraft Shelley drehte James Whale 1931 den ersten Tonfilm über den besessenen Wissenschaftler, der einen künstlichen Menschen erschafft. Auch wenn die Gruseleffekte, die damals die Leute voll Entsetzen aus den Kinos laufen liessen, heute eher rührend erscheinen, hat der Klassiker immer noch seinen Reiz. Orientiert am Expressionismus des deutschen phantastischen Stummfilms, erzielt er mit seinen Licht- und Schatteneffekten und der Studio-Architektur eine überzeugend düstere Atmosphäre. Hauptdarsteller Boris Karloff wurde durch den Film zur Inkarnation des Monsters.
Lexikon des internationalen Films: Einer der frühesten und meistkopierten amerikanischen Gruselfilme. Formal vom expressionistischen deutschen Kino ("Caligari", "Golem" etc.) inspiriert, beeinflusste er seinerseits eine Flut von Horrorfilmen. Wenn auch heute kaum noch schockierend, ist "Frankenstein" ein absoluter Klassiker seines Genres und ein Stück Filmgeschichte mit erstaunlichen Spezialeffekten.
Kölner Stadt-Anzeiger: Der berühmteste Horrorfilm aller Zeiten, der auch heute noch durch seinen szenischen Einfallsreichtum besticht. Mit Boris Karloff als beinahe menschliches Monster.