Im Depressionsjahr 1936 kommt der junge, arbeitslose Chaney als blinder Passagier mit einem Güterzug nach New Orleans. In einem Lagerhaus beobachtet er einen Boxkampf, bei dem es um beachtliche Wetteinsätze geht. Und Chaney macht dabei mit: Er setzt sechs Dollar, seine ganze Barschaft, auf sich selbst und gewinnt den Kampf.
Kurz darauf kommt er mit dem Wett- und Kampf-Manager Speed ins Geschäft, der einige ertragreiche Kämpfe organisiert. Doch Chaney mußs bald lernen, dass man den gewonnenen Verdienst oft mit Gewalt eintreiben mußs.
Für einen größeren Kampf treiben die beiden 3000 Dollar auf - und Chaney gewinnt. Er teilt mit Speed das Geld und hat nun genug, um aufzuhören. Sein 'Manager' aber verspielt seinen Anteil und bekommt Ärger mit der Unterwelt.
Um ihm aus der Klemme zu helfen, will Chaney noch einen Kampf bestreiten. Und diesmal geht es um 5000 Dollar Wetteinsatz.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Der Auftritt als Preisboxer Chaney zeigt, dass Bronson auch in einer Charakterstudie eine gute Figur macht.
Lexikon des internationalen Films: Regisseur Hill liefert unter Zuhilfenahme von Konventionen des Actionkinos episodenhafte Momentaufnahmen aus dem Leben kleiner Gauner, Landstreicher und Randexistenzen, die - bei allen kommerziellen Zugeständnissen - zusammen ein kritisches Zeitbild ergeben.
Tagesanzeiger: Eine gute Schauspielführung und differenzierte Charakterisierung der Hauptfiguren zeichnen ganz allgemein den Film aus. Hier war ein Mann am Werk, der mit dem Medium Film vertraut ist.