Ein stahlharter Mann

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein stahlharter Mann
Titel USA: The Streetfighter
Genre: Action
Farbe, USA, 1974, FSK 16

Kino Deutschland: 1975-09-12
Laufzeit Kino: 93 Minuten
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 89 Minuten
Anbieter:

DVD Deutschland: 2000-07-03
Laufzeit DVD: 90 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar



Szenenfoto Im Depressionsjahr 1936 kommt der junge, arbeitslose Chaney als blinder Passagier mit einem Güterzug nach New Orleans. In einem Lagerhaus beobachtet er einen Boxkampf, bei dem es um beachtliche Wetteinsätze geht. Und Chaney macht dabei mit: Er setzt sechs Dollar, seine ganze Barschaft, auf sich selbst und gewinnt den Kampf.

Kurz darauf kommt er mit dem Wett- und Kampf-Manager Speed ins Geschäft, der einige ertragreiche Kämpfe organisiert. Doch Chaney mußs bald lernen, dass man den gewonnenen Verdienst oft mit Gewalt eintreiben mußs.

Für einen größeren Kampf treiben die beiden 3000 Dollar auf - und Chaney gewinnt. Er teilt mit Speed das Geld und hat nun genug, um aufzuhören. Sein 'Manager' aber verspielt seinen Anteil und bekommt Ärger mit der Unterwelt.

Um ihm aus der Klemme zu helfen, will Chaney noch einen Kampf bestreiten. Und diesmal geht es um 5000 Dollar Wetteinsatz.


SzenenfotoDarsteller: Charles Bronson (Chaney), James Coburn (Speed), Jill Ireland (Lucy Simpson), Strother Martin (Poe), Margaret Blye (Gayleen), Michael McGuire (Gandil), Robert Tessier (Jim Henry)

Regie: Walter Hill

Stab: • Produzenten: Lawrence Gordon für Columbia • Drehbuch: Walter Hill, Bryan Gindorff, Bruce Henstell • Vorlage: - • Filmmusik: Barry DeVorzon • Kamera: Philip Lathrop • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Roger Spottiswoode • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der Auftritt als Preisboxer Chaney zeigt, dass Bronson auch in einer Charakterstudie eine gute Figur macht.

Lexikon des internationalen Films: Regisseur Hill liefert unter Zuhilfenahme von Konventionen des Actionkinos episodenhafte Momentaufnahmen aus dem Leben kleiner Gauner, Landstreicher und Randexistenzen, die - bei allen kommerziellen Zugeständnissen - zusammen ein kritisches Zeitbild ergeben.

Tagesanzeiger: Eine gute Schauspielführung und differenzierte Charakterisierung der Hauptfiguren zeichnen ganz allgemein den Film aus. Hier war ein Mann am Werk, der mit dem Medium Film vertraut ist.


SzenenfotoBemerkungen

Walter Hill ('Alien 3') machte sich 1972 einen Namen als Drehbuchautor mit dem Script zu 'Getaway'. 1975 stellte er mit 'Ein stahlharter Mann' sein Regiedebüt vor. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Bryan Gindorff und Bruce Henstell. Inspiriert wurde das Team von den frühen Jahren des ehemaligen Boxweltmeisters Jack Dempsey. Für seine Rolle mußste sich Charles Bronson den geliebten Bart abrasieren und seine bereits angegrauten Haare sehr kurz schneiden lassen.

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