Der Teufel kommt um vier

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Teufel kommt um vier
Titel USA: The Devil At Four O'Clock
Genre: Abenteuer
Farbe, USA, 1960, FSK 12

Kino Deutschland: 1961-12-22
Laufzeit Kino: 126 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 122 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Nach vielen Jahren Dienst auf der kleinen Südsee-Insel Talua soll der desillusionierte, trunksüchtige Pater Doonan abgelöst werden. Sein ganzes Engagement gehört einem Hospital für leprakranke Kinder, das er gegen den Boykott der Einwohner auf einem Berg aufgebaut hat.

An Bord des Flugzeuges, das ihn nun abholen soll, befinden sich auch die Sträflinge Harry, Marcel und Charlie, die ins Gefängnis gebracht werden sollen. Durch einen Maschinenschaden verzögert sich jedoch der Weiterflug - gerade in dem Augenblick, als sich auf der Insel ein furchtbarer Vulkanausbruch ankündigt.

Während die übrige Bevölkerung in einem Wettlauf gegen die Zeit evakuiert wird, wartet auf die kleinen Insassen der Leprastation der sichere Tod. Harry, Marcel und Charlie hoffen auf eine Fluchtmöglichkeit - und lassen sich deshalb von Pater Doonan dazu überreden, eine Evakuierung der Todgeweihten aus dem Krankenhaus zu versuchen.

Für alle Beteiligten geht es bald nur noch um das nackte Überleben. Marcel ist der erste, der sein Leben lassen mußs. Doch inmitten dieser Tragödie finden auch zwei Menschen zusammen: Harry und die schöne, blinde Schwester Camille verlieben sich ineinander.

Durch herabstürzende Felsbrocken und Schlammassen werden die Flüchtenden vor der herannahenden Lava zu jener Brücke gebracht, die zum rettenden Strand führt. Im letzten Augenblick stürzt die Brücke über Charlie und Pater Doonan zusammen - Harry, der eigentlich schon in Sicherheit ist, eilt zurück, um den beiden zu helfen.


SzenenfotoDarsteller: Spencer Tracy (Pater Matthew Doonan), Frank Sinatra (Harry), Kerwin Matthews (Pater Joseph Pereau), Jean-Pierre Aumont (Jacques), Alexander Scourby (Gouverneur), Gregoire Aslan (Marcel), Barbara Luna (Camille), Bernie Hamilton (Charlie), Cathy Lewis (Oberin)

Regie: Mervyn LeRoy

Stab: • Produzenten: Fred Kohlmar, Mervyn LeRoy für Columbia Pictures • Drehbuch: Liam O'Brien • Vorlage: Roman von Max Catto • Filmmusik: George Duning • Kamera: Joseph Biroc • Spezialeffekte: Willis Cook, Larry Butler • Ausstattung: - • Schnitt: Charles Nelson • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Trotz geschmacklicher Ausrutscher ein beachtlicher Versuch zur menschlichen und religiösen Vertiefung eines spannenden Katastrophen-Abenteuers.


SzenenfotoBemerkungen

Seit 1927 hat Mervin LeRoy mehr als 70 Filme gedreht, darunter Klassiker wie "Quo Vadis?". Er arbeitete auch als Produzent ("Das zauberhafte Land"). 1960 verfilmte LeRoy den Bestsellerroman "Der Teufel kommt um vier" von Max Catto. Mit seinem Team flog er extra nach Hawaii, um den Ausbruch des Kilaluea-Vulkans aufzunehmen. Das Drehbuch schrieb Liam O'Brien ("Oscar"-Nominierung für "Hochzeitsparade").

Für die grandiosen Naturaufnahmen war Joseph Biroc verantwortlich ("Oscar" für "Flammendes Inferno"). Die Spezialeffekte stammen von Willis Cook und Larry Butler ("Dschungelbuch", "1001 Nacht").

Die Hauptrollen spielen zwei große Stars. Spencer Tracy (1900-1967) gewann während seiner Karriere zwei "Oscars". Frank Sinatra, genannt "The Voice", ist nach wie vor eine der größten Attraktionen des Showbusiness. Er bekam einen "Oscar" für "Verdammt in alle Ewigkeit". Einen Sonder-"Oscar" gewann Sinatras und Mervin LeRoys 1945 gedrehter antirassistischer Film "The House I Lived In".

Dirk Jasper FilmLexikon
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