Die hübsche Dolores Martens ist auf dem
besten Weg, als Solotänzerin im berühmten Nachtklub
"Pigalle" Karriere zu machen. Um ihren Eltern eine glaubhafte
Erklärung für ihre allabendliche Abwesenheit liefern zu
können, hat Dolores ihnen erzählt, sie würde als
Nachtschwester in einer Privatklinik arbeiten.
Ihr Doppelleben droht aufzufliegen, als Adalbert Martens, Dolores' Vater und seines Zeichens ein erfolgloser Schriftsteller, als Nachtportier im "Pigalle" anheuert. Da auch ihre Mutter zunehmend mißtrauischer wird, nimmt Dolores, um ihren Schwindel zu vertuschen, tatsächlich eine Stelle als Krankenschwester an. Dabei verliebt sie sich in den gutaussehenden Arzt Dr. Hans Lorenz. Die Bombe platzt, als ihre Mutter
eines Abends ahnungslos im "Pigalle" aufkreuzt ... Darsteller: Germaine Damar (Dolores
Martens), Claus Biederstaedt (Dr. Hans Lorenz), Grethe Weiser (Frau
Martens), Bum Krüger (Adalbert Martens), Ruth Stephan (Auguste
Link, Chefin des "Pigalle"), Theo Lingen (Theobald Schreyer), Ralf
Wolter (Mecki Wenzel)
Regie: Geza von Cziffra Stab: • Produzenten:
Kurt Ulrich, Benno Kaminski für Berolina • Drehbuch:
Peter Trenck (= Geza von Cziffra) • Vorlage: - • Filmmusik: Michael Jary • Kamera:
Georg Bruckbauer • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Jean-Pierre Ponnelle • Schnitt: Ingrid Wacker •
Kostüme: Jean-Pierre Ponnelle • Make Up: - • Ton:
- • Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Der aufwendig gestaltete Revuefilm aus dem Jahr 1957 wurde von dem gebürtigen Ungarn Geza von Cziffra (1900 - 1989) inszeniert, einem der erfolgreichsten Regisseure des deutschen Unterhaltungsfilms (u. a. "Es war eine rauschende Ballnacht", "Nachtschwester Ingeborg", "Die Abenteuer des Grafen Bobby" und "Charleys Tante"). Unter dem Pseudonym Peter Trenck schrieb Geza von Cziffra auch das Drehbuch. Der Filmtitel beruht übrigens auf dem Schlager "Das machen nur die Beine von Dolores" von Michael Jary. Filmblätter, 1958: Germaine Damar, liebreizend wie eh und je, tanzt sich anmutig in die Herzen der Zuschauer, Grethe Weiser hat als nur scheinbar verschrobene Mutter Herz und Mundwerk wieder genau auf dem rechten Fleck, Krüger ist ihr ein liebevoll verschmitzter Ehegespons, Lingen ein windiger Finanzier ohne die so dringend benötigten Piepen für das Nachtlokal, dem Ruth Stephan resolut und pointensicher vorsteht und dem Wolter ein leicht vertrottelter künstlerischer Leiter ist. Biederstaedt führt seine Nervenklinik mit dem gleichen Charme und der gleichen Souveränität, mit der er seine tanzende Dolores ansteuert. - Ein Film der zugkräftigen Unterhaltungsklasse. Lexikon des internationalen
Films: Rund um den in den 50er Jahren populären
Titelschlager drapierter lustspielhafter Revuefilm mit
vergleichsweise üppiger Ausstattung, der die nicht
erwähnenswerte Liebesgeschichte einer jungen Tänzerin zum
Inhalt hat. Bemerkungen
Die ausgebildete Sängerin und Schauspielerin Grethe Weiser (1903 - 1970) wurde im deutschen Film vor allem durch ihren schlagfertigen Witz und ihre spitze Zunge bekannt, die sie u. a. in Komödien wie "Die göttliche Jette" und "Meine Freundin Barbara" sowie in zahlreichen Theaterstücken unter Beweis stellte. Theo Lingen (1903 - 1970) spielte zwar auch in Gruselklassikern wie "Das Testament des Dr. Mabuse", bekannt wurde er aber vor allem in komischen Rollen. Claus Biederstaedt, der hier wie
meist als charmanter Frauenheld auftritt, gehörte zu den
vielbeschäftigsten Darstellern der 50 und 60er Jahre und
spielte u. a. in den Komödien "Charleys Tante", "Drei
Männer im Schnee" und "Am Sonntag will mein Süßer
mit mir segeln gehen".
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Die hübsche Dolores Martens ist auf dem
besten Weg, als Solotänzerin im berühmten Nachtklub
"Pigalle" Karriere zu machen. Um ihren Eltern eine glaubhafte
Erklärung für ihre allabendliche Abwesenheit liefern zu
können, hat Dolores ihnen erzählt, sie würde als
Nachtschwester in einer Privatklinik arbeiten.
Darsteller: Germaine Damar (Dolores
Martens), Claus Biederstaedt (Dr. Hans Lorenz), Grethe Weiser (Frau
Martens), Bum Krüger (Adalbert Martens), Ruth Stephan (Auguste
Link, Chefin des "Pigalle"), Theo Lingen (Theobald Schreyer), Ralf
Wolter (Mecki Wenzel)
Filmkritiken
Bemerkungen