Der Wüstenplanet

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Der Wüstenplanet
Titel USA: Dune
Genre: SF-Drama
Farbe, USA, 1984

Kino USA: 14. Dezember 1984
Kino Deutschland: 14. Dezember 1984
Laufzeit Kino: 135 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 2. September 2002
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 130 Minuten, FSK 16
Laufzeit DVD: 177 Minuten, FSK 16

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Inhalt Das Jahr 10191. Shaddam IV. regiert das galaktische Weltreich. Doch die wahren Herrscher sind die Navigatoren, Elitewesen, in Jahrtausenden gezüchtet , fähig, in die vierte Dimension einzudringen - vorauszuwissen, die Zukunft zu manipulieren.

Durch bloße Gedankenkraft steuern sie die intergalaktische Flotte und garantieren die Unbesiegbarkeit des Reiches. Ihre Macht verdanken sie dem Spice, einer von riesigen Sandwürmern produzierten Sucht erregenden Wunderdroge vom Wüstenplaneten Arrakis.

Dieses endlose, ausgetrocknete, Sturm gepeitschte Sandmeer am Rande des bekannten Weltalls wird eines Tages zum Schauplatz des gigantischsten Machtkampfes, den das nachaotmare Zeitalter je erlebt hat ... Und das führt bald zum Machtkampf ...


Darsteller & Stab Darsteller: Francesca Annis (Lady Jessica), Kyle MacLachlan (Paul Atreides / Usul Muad'Dib), Silvana Mangano (Reverend Mother Ramallo), Jürgen Prochnow (Duke Leto Atreides), José Ferrer (Padishah Emperor Shaddam IV), Leonardo Cimino (The Baron's Doctor), Brad Dourif (Piter de Vries), Linda Hunt (Shadout Mapes), Freddie Jones (Thufir Hawat), Patrick Stewart (Gurney Halleck), Sting (Feyd Rautha Harkonnen), Max von Sydow (Doctor Kynes)

Stab:Regie: David LynchProduzenten: Raffaella de Laurentiis für Dino de Laurentiis • Drehbuch: Christopher de Vore, David Lynch (ungenannt), Eric Bergren (ungenannt) • Vorlage: Roman Der Wüstenplanet von Frank Herbert • Filmmusik: Toto, Marty Paich, Brian Eno, Roger Eno, Daniel Lanois • Kamera: Freddie Francis • Spezialeffekte: Terence J. Cox • Ausstattung: H. R. Giger, Anthony Masters, Pier Luigi Basile, Giorgio Desideri • Schnitt: Anthony Gibbs • Kostüme: Bob Ringwood • Make Up: Giannetto De Rossi • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Mit seinem Der Wüstenplanet setzt David Lynch neue Maßstäbe für die Science-Fiction-Verfilmung. Allein der Aufwand von 700 Technikern, 20.000 Statisten, 53 Schauspielern und die Produktionskosten von 43 Millionen US-Dollar weisen in eine neue Dimension.Interessant ist besonders die Besetzung, unter anderem mit Patrick Stewart, Sting und Jürgen Prochnow.

Lexikon des internationalen Films: In einer optisch reichen, originellen und bizarren Bilderwelt angelegtes, vielschichtiges Science-Fiction-Märchen. Seine soziale, ökologische und religiöse Aussage verliert durch eine wirre Dramaturgie und die nicht immer konsequente Auflösung des literarischen Stoffes in Filmsprache an Tiefe und Sinnfälligkeit. Für Fantasy- und Science-Fiction-Freunde trotz einiger Längen von Interesse.


Hintergrund Die Dreharbeiten wurden unter der Regie von Ridley Scott begonnen, der aber kurz nach Drehbeginn entnervt aufgab und durch David Lynch ersetzt wurde. David Lynch wechselte sofort den Darsteller des Feyd Rautha Harkonnen aus.

Ursprünglich sollte der spanische Expressionist Salvador Dali diese Rolle übernehmen. David Lynch verweigerte die Zusammenarbeit mit Salvador Dali, weil dieser im Spanischen Bürgerkrieg zu sehr die Faschisten unterstützt hatte. Stattdessen wurde der Musiker Sting von der Gruppe The Police angeheuert.

Es gibt auf DVD eine für das Fernsehen konzipierte Langfassung, die über 45 Minuten neuer Szenen enthält, die nicht in der Kinofassung enthalten waren. Diese führen den Zuschauer noch tiefer in die Geheimnisse und Mysterien des Wüstenplaneten. Die Spieldauer erhöht sich damit auf rund 177 Minuten!

Infos zur Kinofassung auf DVD: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0) Englisch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0). Bildformat: 2.55:1. DVD Erscheinungstermin: 1. Juli 2003. DVD Features: Making Of. Trailer. Goofs. Filmographien, Biographien. Slideshow mit vielen seltenen Fotos. Kino-Aushangfotos.

Infos zur TV-Fassung auf DVD: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0) Englisch (Dolby Digital 2.0). Bildformat: 1.33:1. DVD Erscheinungstermin: 1. Juli 2003. DVD Features: Vor- und Abspänne der TV-Fassung. TV-Breaks (Hier kann man die Original-Werbe-Breaks sehen). Making Of der neuen deutschen Synchronisation. Infos zur TV-Fassung.

Filmplakat
Videocover
DVD-Cover
Szenenfoto
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