Ginger und Fred

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ginger und Fred
Titel Frankreich, Italien: Ginger e Fred / Ginger et Fred
Genre: Satire
Farbe, Deutschland, Italien, Frankreich, 1985, FSK 16

Kino Deutschland: 1986-02-15
Wiederaufführung: 1997-08-29
Laufzeit Kino: 126 Minuten
Kinoverleih D: Die Lupe

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 122 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Wie ihre berühmten Vorbilder Ginger Rogers und Fred Astaire sind Amelia Bonetti und Pippo Botticella im Step-Tanz über die Bühnen getingelt - damals.

Jetzt sollen Sie in einer gigantischen weihnachtlichen Unterhaltungsshow wieder zusammen auftreten - ein nostalgisch-komisches Wiedersehen nach dreißig Jahren.

Ginger und Fred, das Tingeltangel-Paar aus der Provinz, findet sich in einer verrückten Welt wieder: Ronald Reagan sitzt mit Adriano Celentano in der Kantine, die englische Königin tauscht mit einem schwebenden Mönch Kochrezepte aus, der Erfinder eßbarer Damenslips unterhält sich mit einem berühmten Mafioso über die gängigsten Geschmacksrichtungen ...

Ein Blick hinter die Kulissen der größten Show der Welt - Fernsehen!


SzenenfotoDarsteller: Giulietta Masina (Amelia Bonetti / "Ginger"), Marcello Mastroianni (Pippo Botticella / "Fred"), Franco Fabrizi (Showmaster), Friedrich von Ledebur (Admiral), Augusto Poderosi (Transvestit), Martin Maria Blau (Regieassistent), Friedrich von Thun (Industrieller), Jacques Henri Lartigue (Pater Gerolamo), Toto Mignone (Toto), Ezio Marano (Autor), Antonio Iuorio (Produktionssekretär), Barbara Scoppa (Journalistin), Elisabeth Flumeri (Journalistin), Ginestra Spinola (Frau, die Stimmen hört), Stefania Marini (Produktionssekretärin), Francesco Casale (Mafioso)

Regie: Federico Fellini

Stab: • Produzenten: Alberto Grimaldi für Stella / Anthea / PEA / REVCOM• Drehbuch: Federico Fellini, Tonino Guerra, Tullio Pinelli • Vorlage: Idee von Federico Fellini, Tonino Guerra • Filmmusik: Nicola Piovani • Kamera: Tonino Delli Colli, Ennio Guarnieri • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Dante Ferretti • Schnitt: Nino Baragli, Ugo de Rossi, Ruggero Mastrioanni • Kostüme: Danilo Donati • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Fellini verbindet seine Satire auf die Unkultur der organisierten Massenunterhaltung des Fernsehens und der Werbung mit einer wehmütigen und bewegenden Reflexion über den Verlust von Menschlichkeit im Zeitalter der Konsumgesellschaften. Formal von überwältigender Bildkraft, ist der Film auch ein Abschied von einer bestimmten Art des Künstlertums.


SzenenfotoBemerkungen

Eröffnungsfilm der 36. Internationalen Filmfestspiele Berlin 1986.

Dirk Jasper FilmLexikon
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