Lebenswut
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Lebenswut
Titel Frankreich: Desordre
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 1986

Kino Deutschland: 1987-04-23
Laufzeit Kino: 91 Minuten, FSK 12
Kinoverleih D:

Video-Cover
Video-Cover Video Deutschland: 1988-05-26
Laufzeit Video: 88 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Bei einem Einbruch in ein Musikgeschäft töten drei jugendliche Rockmusiker unbeabsichtigt den Ladenbesitzer. Von Panik erfasst fliehen Yvan und seine Freunde. Ihre Band und ihre Beziehungen brechen auseinander.

Einer bringt sich selbst um, der andere scheitert bei verschiedenen Karriere- und Kontaktversuchen, Anne, das Mädchen, flüchtet in eine bürgerliche Ehe ...


SzenenfotoDarsteller: Wadeck Stanczak (Yvan), Ann-Gisel Glass (Anne), Lucas Belvaux (Henri), Remi Martin (Xavier), Corinne Dacla (Cora), Simon de la Brosse (Gabriel), Etienne Chicot (Albertini), Philippe Demarle (Marc), Juliette Mailhe (Cecile), Etienne Daho (Jean-Francois), Maxime Leraux (Ladenbesitzer), Juliette Mailke (Cécile)

Regie: Oliver Assayas

Stab: • Produzenten: Claude-Eric Poiroux für Forum Productions • Drehbuch: Oliver Assayas • Vorlage: - • Filmmusik: Gabriel Yared • Kamera: Denis Lenoir, Christian Fournie, Eric Sacher, Solange Martin • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Francois-Renaud Labarthe • Schnitt: Luc Barnier, Jeanne Kef, Monica Coleman • Kostüme: Francoise Clavel • Make Up: - • Ton: Philippe Sénéchal • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema: Psychologisch überzeugendes Kinodrama über fünf französische Jugendliche, die unbeabsichtigt ein schweres Verbrechen begehen und an ihren Gewissensqualen zerbrechen. Olivier Assayas besetzte seinen Film mit relativ unbekannten Gesichtern. Die jungen Leute sind in all ihren Ängsten, Konflikten und vermeintlichen Widersprüchen äußerst glaubwürdig dargestellt, jegliche Bewertungen ihres Verhaltens entfallen zugunsten einer präzisen Milieuschilderung.

Lexikon des internationalen Films: Der Film beschreibt, welche innere Bewegung das Verbrechen in den Jugendlichen auslöst, wie es sie aneinanderkettet und gleichzeitig auseinandertreibt. Präzise inszenierter moderner "film noir" über die verzweifelten Versuche, Träume und Illusionen der Jugend festzuhalten. Eine ernste, vielschichtige Studie einer aussichtslosen Rebellion.

tip: Bis auf den zaghaften, wenig glaubhaften Optimismus am Ende porträtiert der Ex-Kritiker und Drehbuchautor Assayas in seinem ersten Film glaubwürdig, mit vorzüglichen Darstellern und in dichten, genauen Atmosphären eine Generation ohne Chancen, ohne Perspektiven und Utopien.


SzenenfotoBemerkungen

Regiedebüt des ehemaligen französischen Filmkritikers Oliver Assayas.

Dirk Jasper FilmLexikon
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