Schindlers Liste

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Original US-Filmplakat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Schindlers Liste
Titel USA: Schindler's List
Genre: Drama
Schwarzweiß, USA, 1993, FSK 12

Kino Deutschland: 1994-03-03
Laufzeit Kino: 195 Minuten
Kinoverleih D: UIP

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1995-01-18
Kaufkassette: 1995-01-18
Laufzeit Video: 187 Minuten
Anbieter: CIC Video


Szenenfoto Die authentische Geschichte des Oskar Schindler, Mitglied der NSDAP, Frauenheld und Kriegsgewinnler, der das Leben von mehr als 1.100 Juden während des Holocaust rettete, indem er sie in seiner Fabrik beschäftigte.

Im Jahr 1939 folgt Schindler den Truppen der Wehrmacht ins besetzte Polen, um in Krakau eine beschlagnahmte Emailwarenfabrik zu übernehmen. Seine glänzenden Beziehungen zu Militär-Obrigkeit und Schwarzmarkthändlern lassen ihn schnell zu einem einflußreichen Mann werden.

Es gelingt ihm, zunächst aus bloßem Profitdenken, dann aus Menschlichkeit, Juden als billige Arbeitskräfte für seinen florierenden Betrieb freizukaufen und sie damit vor den Grausamkeiten der Nazis und damit vor dem sicheren Tod zu bewahren.


Liam Neeson mit Steven Spielberg am SetDarsteller: Liam Neeson (Oskar Schindler), Ben Kingsley (Itzhak Stern), Ralph Fiennes (Amon Goeth), Caroline Goodall (Emilie Schindler), Jonathan Sagalle (Poldeck Pfefferberg), Embeth Davidtz, Martin Semmelrogge (SS Waffen Mann)

Regie: Steven Spielberg

Stab: • Produzenten: Steven Spielberg, Gerald R. Molen, Branko Lustig für Amblin Entertainment • Drehbuch: Steven Zaillian • Vorlage: Novelle von Thomas Keneally • Filmmusik: John Williams • Kamera: Janusz Kaminski • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Allan Starski, Ewa Braun • Schnitt: Michael Kahn • Kostüme: Anna Biedrzycka-Sheppard • Make Up: Christina Smith, Matthew Mungle, Judith A. Cory • Ton: Andy Nelson, Steve Pederson, Scott Millan, Ron Judkins • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Lexikon des internationalen Films: In zurückhaltendem Schwarzweiß und vorwiegend an Originalschauplätzen gedreht, überzeugt der Film vor allem in der Darstellung von Personen und Details, die sich zu einem bewegenden Zeugnis aktiver Menschlichkeit in einer unmenschlichen Umgebung entwickeln. Nicht ohne stilistische Mängel und stilistische Zugeständnisse an Hollywood, doch insgesamt auf hohem Niveau und großer Eindringlichkeit.

SzenenfotoFür Sie: Spielbergs Meisterwerk. Mit aller Sensibilität nimmt er sich des schwierigen Themas an und erweist sich als Ausnahmeregisseur.

Der Tagesspiegel: Wider die Gleichgültigkeit. Wider das Wegschauen. Für mehr Menschlichkeit.

Die Zeit: Spielbergs Film ist jetzt schon ein Ereignis der Zeitgeschichte.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1993 für "Schindlers Liste" (Bester Film)
Oscar für 1993 für Allan Starski, Ewa Braun (Ausstattung)
Oscar für 1993 für Steven Zaillian (Drehbuch)
Oscar für 1993 für John Williams (Musik)
Oscar für 1993 für Janusz Kaminski (Kamera)
Oscar für 1993 für Steven Spielberg (Regie)
Oscar für 1993 für Michael Kahn (Schnitt)

Oscar-Nominierung für 1993 für Liam Neeson (Hauptdarsteller)
Oscar-Nominierung für 1993 für Christina Smith, Matthew Mungle, Judith A. Cory (Make-Up)
Oscar-Nominierung für 1993 für Ralph Fiennes (Nebendarsteller)
Oscar-Nominierung für 1993 für Anna Biedrzycka-Sheppard (Kostüme)
Oscar-Nominierung für 1993 für Andy Nelson, Steve Pederson, Scott Millan, Ron Judkins (Ton)


SzenenfotoBemerkungen

Steven Spielberg: "Praktisch alles, was ich je in Dokumentarfilmen oder Büchern über den Holocaust gesehen habe, ist mir als eine Folge von schwarzweißen Bildern in Erinnerung geblieben." Aus diesem Grunde wurde der Film in SW gedreht.

Die Dreharbeiten begannen am 1. März 1993 in Krakau/Polen. Sie endeten 72 Tage später, am 13. Mai 1993, vier Tage früher als geplant. Gedreht wurde in Krakau, weil die Stadt einer der wenigen Orte ist, die fast unzerstört geblieben sind. Gedreht wurde ebenso in Schindlers alter Fabrik sowie in seiner eleganten Wohnung in Krakau, beides sieht heute noch so aus wie vor 50 Jahren. Um die Authentizität noch zu steigern, wurden 40 Prozent des Films mit Handkameras gedreht.

Dirk Jasper FilmLexikon
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