Der
Film erzählt die Geschichte des deutschen Industriellen Oskar
Schindler, der vom Kriegsgewinnler des Dritten Reichs zum Retter
von über tausend Juden wird. Der Film beginnt damit, wie sich
Schindler in NS Kreisen beliebt macht und mit jüdischen
Geldern eine Emaillewarenfabrik aufkauft. Gleichzeitig wird
erzählt, wie der Antisemitismus weiter um sich greift und alle
Juden ins Ghetto ziehen müssen. Als die Emaillefabrik mit der
jüdischen Sklavenarbeiter-Belegschaft zu florieren beginnt,
werden alle Juden in die KZ verbracht und ermordet. Oskar Schindler
sorgt sich um "seine" Juden und schafft es, dass diese weiter in
der Fabrik arbeiten können und eine Vorzugsbehandlung
erhalten. Er wandelt sich zu einem selbstlosen Menschen, der vielen
anderen das Leben rettet. Die weitere Geschichte hier zu
erzählen, ist -glaube ich - nicht erforderlich.
Was den Film so schockierend macht, sind nicht die Szenen direkt in den Lagern, sondern die Szenen in denen Menschen, nur weil sie Juden sind, einfach so, grundlos, brutal ermordet werden. Dem Film zeigt aber auch, dass es auch unter den Juden Menschen gab, die vom Unglück der anderen profitieren, (Ich hoffe nur, dass dieser Satz nicht falsch verstanden wird!!!), und wiederum andere die alles taten, um den Mitmenschen zu helfen. Dies geschieht aber in einer Art und Weise, die es einem deutschen Zuschauer unmöglich macht, sich seiner Schuld zu entledigen. Die Hauptschuldigen sind unter den Deutschen zu suchen! Auch die Person Oskar Schindlers wird von beiden Seiten gezeigt. Der Grund für den Wandel in Schindler, warum er "auf einmal" sein Vermögen und Leben für andere riskiert, wird im Film nicht eindeutig geklärt. Dadurch, dass der Film in Schwarz-Weiß gedreht wurde, wirkt er sehr real und glaubwürdig. Dies wird noch durch die drei-vier Szenen verstärkt, in denen "ein" Bildelement farbig ist. Der Film ist in unserer Zeit
wieder wichtig geworden und ich hoffe, dass ihn sich viele Menschen
ansehen. Aber heute morgen war noch ein Bericht im Radio zu diesem
Film. Der Film ist mit nur acht Kopien gestartet (Jurassic Park mit
über 200). Das Publikum in Essen bestand vorwiegend aus
Älteren und Intellektuellen. Dazu kann ich nichts näher
sagen. Hier in Köln lief der Film im größten Kino im
Cinedom. Ich habe am Nachmittag noch Karten vorbestellen
können und eine Viertelstunde vor Beginn waren noch gut 200
Karten (von ca. 700) zu haben. Letztendlich war das Kino aber doch
noch fast ausverkauft. Nachdenklich haben die Stimmen gemacht, die
gesagt haben, jetzt nach 50 Jahren müsse doch endlich damit
Schluß sein ...
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Der
Film erzählt die Geschichte des deutschen Industriellen Oskar
Schindler, der vom Kriegsgewinnler des Dritten Reichs zum Retter
von über tausend Juden wird. Der Film beginnt damit, wie sich
Schindler in NS Kreisen beliebt macht und mit jüdischen
Geldern eine Emaillewarenfabrik aufkauft. Gleichzeitig wird
erzählt, wie der Antisemitismus weiter um sich greift und alle
Juden ins Ghetto ziehen müssen. Als die Emaillefabrik mit der
jüdischen Sklavenarbeiter-Belegschaft zu florieren beginnt,
werden alle Juden in die KZ verbracht und ermordet. Oskar Schindler
sorgt sich um "seine" Juden und schafft es, dass diese weiter in
der Fabrik arbeiten können und eine Vorzugsbehandlung
erhalten. Er wandelt sich zu einem selbstlosen Menschen, der vielen
anderen das Leben rettet. Die weitere Geschichte hier zu
erzählen, ist -glaube ich - nicht erforderlich.