Asterix in Amerika
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Asterix in Amerika
Genre: Zeichentrick
Farbe, Deutschland, 1994

Kino Deutschland: 1994-09-29
Kino Deutschland: 1996-10-03 (WA)
Laufzeit Kino: 85 Minuten, FSK o. A.
Kinoverleih D: Extrafilm / Jugendfilm

Video-Cover
Video-Cover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 82 Minuten
Anbieter: Starlight
Video bei Amazon bestellen


Szenenfoto Da die Gallier ohne ihren Zaubertrank keine Chance gegen die Römer haben, läßt Cäsar den Druiden Miraculix entführen, dann will er ihn über den Rand der Erdscheibe schleudern.

Die Erde ist aber nun mal keine Scheibe. Asterix und Obelix müssen rettend eingreifen und verfolgen die Galeere auf dem Weg nach Westen ... und so landet sie, ziemlich unsanft aber wohlbehalten, in ... Amerika!

Asterix und Obelix sind den Römern hart auf den Fersen. Aber ehe sie ihren Freund wieder wohlbehalten nach Hause bringen können, müssen sie noch viele Abenteuer gegen wilde Büffel, einen bösen Medizinmann, Marterpfähle und scharfe Tomahawks bestehen.

Die Jagd in Amerika gibt den Freunden natürlich Gelegenheit, die Neue Welt mit dem guten alten Zaubertrank auszumischen!


SzenenfotoDarsteller: Peer Augustinski (Asterix), Ottfried Fischer (Obelix), Jochen Busse (Troubadix), Ralf Wolter (Miraculix), Andreas Mannkopf (Centurio), Thomas Reiner (Cäsar), Michael Habeck (Lucullus), Jürgen Scheller (Majestix), Christiane Backer (Ha-Tschi), Tommy Piper (Medizinmann), Harald Juhnke (Erzähler)

Regie: Gerhard Hahn

Stab: • Produzenten: Jürgen Wohlrabe für Extrafilm • Drehbuch: Thomas Platt, Ralph Rooster in Zusammenarbeit mit Albert Uderzo, Pierre Tchernia • Vorlage: Comic "Asterix - Die große Überfahrt" von René Goscinny und Uderzo • Filmmusik: Harold Faltermeyer • Kamera: Barry Newton, Thorsten Falke • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ulrich Steinvorth • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

VideoWoche: Aus der Produktion von Jugendfilm-Chef Jürgen Wohlrabe stammt das mittlerweile siebte Kinoabenteuer aus der zumindest europaweit umjubelten Asterix-Serie. Obwohl der ohnehin nie sonderlich filigrane Zeichenstil diesmal noch ein wenig gröber ausfiel, hält der unterhaltsame Reigen frei nach dem Comic "Die große Überfahrt" dem Vergleich mit den Vorgängern stand. Gaius Julius Cäsar, Imperator des Römischen Weltreichs, hat genug von den unbeugsamen Galliern und lässt kurzerhand den entführten Druiden Miraculix "ans Ende der Welt" transportieren. Da sich dort bekanntlich Amerika befindet, müssen sich Asterix und Obelix auf eine Rettungsfahrt in die Neue Welt begeben, um den Produzenten des begehrten Zaubertrankes vom Marterpfahl ortsansässiger Rothäute zu retten.

Blickpunkt: Film: Der mittlerweile siebte Asterix-Film, basierend auf dem Comic-Buch "Die große Überfahrt", ist das erste gänzlich in Deutschland hergestellte und produzierte Abenteuer des gewitzten Galliers. Für genug Aufregung, um das Zeichentrickspektakel 90 Minuten hinweg kurzweilig zu füllen, wird jedenfalls gesorgt. In Amerika treffen Asterix und Obelix auf so wundersame Fremdkörper wie Büffel, Indianer, bitterböse Medizinmänner und ein zuckersüßes Indianergirl namens Ha-Tschi, die für eine völlig neue Asterix-Experience sorgen. Über drei Millionen Zuschauer pro bisheriger Folge nach Albert Uderzo rechtfertigen die Maßnahme und lassen auf einen erneuten Kinoerfolg hoffen.

SzenenfotoFilmecho/Filmwoche: Die Animatoren, 200 Zeichner aus aller Welt, haben den gallischen Mikrokosmus, dem einst Albert Uderzo ein zeitloses Styling verlieh, liebevoll nachempfunden. Der Film glänzt durch bezaubernde Gags (ein antikes Mount Rushmore mit Hauptlingsköpfen) und eine brillante Computer-Sequenz (Asterix und Obelix im Seesturm).

Entertainment Markt: Der mittlerweile siebte Asterix-Film, basierend auf dem Comic-Buch "Die große Überfahrt", ist das erste gänzlich in Deutschland hergestellte und produzierte Abenteuer des Galliers. Erschreckend: Idefix soll baden gehen!

Lexikon des internationalen Films: Tricktechnisch ansehnliches, jedoch zu betuliches siebtes Asterix-Abenteuer, das in der Geschichte keinerlei Überraschungen bietet. Weder für Kinder noch für erwachsene Zuschauer sonderlich witzig.

SzenenfotoHeyne Film-Jahrbuch 1995: Ein weiterer Animationsfilm mit den beiden beliebten Comic-Figuren, der zwar nicht der beste dieser Reihe ist, die Fans der ulkigen Gallier aber wohl durchaus zufriedenstellen wird.

Fischer Film Almanach 1995: An Aufwand fehlt es nicht, aber an Inspiration. Nur zwei Sequenzen werden im Gedächtnis bleiben: die stürmische Überfahrt und Obelix' Ritt auf einem Grizzly.

Skip: Fünf Jahre mußten wir auf das neue Kinoabenteuer von Asterix und Obelix warten. Doch es hat sich gelohnt, denn noch nie wurde ein Asterix-Film mit soviel Aufwand und Perfektion inszeniert wie diesmal.


SzenenfotoBemerkungen

Produktionskosten: 18 Millionen DM. 200 Zeichner waren an dem Werk beteiligt. 800.000 Blatt Papier, 13.000 Stifte, 1.400 Liter Farbe sowie 200.000 Spezialfolien waren nötig.

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Filmverleih © 1994 - 2010 Dirk Jasper