Ich und die Kaiserin
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ich und die Kaiserin
Titel USA: The Only Girl
Titel Frankreich: Moi et L'Imperatrice
Genre: Liebeskomödie
Schwarzweiß, Deutschland, 1933

Kino Deutschland: 1933-02-22
Laufzeit Kino: 89 Minuten, FSK o. A.
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2001-02-28
Laufzeit DVD: 86 Minuten
Anbieter: e-m-s

Video Deutschland: 2001-02-28
Laufzeit Video: 86 Minuten
Anbieter: e-m-s


Szenenfoto Am glanzvollen Hof der Kaiserin Eugenie versteht man die Feste zu feiern. Heute hat der Marquis de Pontignac zur Jagd geladen. Zu seinem großen Entzücken findet er ein kostbares Damenstrumpfband. Wem mag es gehören? Der Marquis hat so seine Ahnungen. Und er hat recht. Es gehört der Kaiserin.

Doch die Verliererin war nicht sie, sondern ihre Lieblindsfriseuse Juliette, die sich ohne Wissen ihrer Herrin das zarte Spitzengebilde heimlich ausgeliehen hatte. Der Marquis jedenfalls steckt es ein, sein Pferd geht durch, ohnmächtig trägt man ihn in die Kaserne. Sein letzter Wunsch: Marianne, seine erste Liebe, soll ihm ihr Lied singen.

Doch Juliette kommt vorbei - alle halten sie für Marianne - und singt für den Schwerverletzten. Das entliehene Strumpfband nimmt sie wieder an sich. Als der Marquis genesen ist, knüpfen sich zarte Bande zwischen ihm und der Kaiserin.

Hofklatsch und Intrigen nehmen ihren Lauf ... doch in letzter Minute schickt ihm die Kaiserin, die die Wahrheit ahnt, Juliette.


SzenenfotoDarsteller: Lilian Harvey (Juliette), Mady Christians (Kaiserin Eugenie von Frankreich), Conrad Veidt (Marquis von Pontignac), Heinz Rühmann (Didler, Notenschreiber am Hoftheater), Friedel Schuster (Arabella), Hubert von Meyerinck (Flügeladjudant), Julius Falkenstein (Jacques Offenbach), Hans Hermann Schaufuß (Regimentsarzt), Kate Kühl (Marianne), Heinrich Gretler (Sanitäter), Eugen Rex (Etienne, Diener des Marquis), Paul Morgan (Erfinder des Fahrrades), Hans Nowack (Erfinder des Telefons), Hans Deppe (Erfinder des Telefons)

Regie: Friedrich Hollaender

Stab: • Produzenten: Erich Pommer, Fritz Wechsler für Universum-Film AG • Drehbuch: Walter Reisch, Robert Liebmann • Vorlage: Idee von Felix Salten • Filmmusik: Franz Waxmann, Friedrich Hollaender • Kamera: Friedl Behn-Grund • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Robert Herlth, Walter Röhrig • Schnitt: Heinz Janson, René Metain • Kostüme: Robert Herlth • Make Up: Emil Neumann, Hermann Rosenthal, Maria Jamitzky • Ton: Gerhard Goldbaum • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Unbeschwert lustiges Verwirrspiel.


SzenenfotoBemerkungen

Der Film entstand nach einer Idee von Felix Salten (Autor von "Bambi") und unter Verwendung von Melodien von Jacques Offenbach, Charles Lecoq und Edmond Audran.

Andere Titel, unter denen der Film auch in die Kinos kam, im Fernsehen lief oder auf Video/DVD veröffentlicht wurde: "Die Kaiserin und ich", "Das Vermächtnis des Marquis von S." und "Das Strumpfband der Kaiserin".

Wenige Monate nach der Erstaufführung am 22. Februar 1933 im Gloria-Palast in Berlin emigrierten die beiden Komponisten Franz Wachsmann und Friedrich Hollaender in die USA. Auch für Erich Pommer war es die letzte Filmproduktion.

Die Dreharbeiten zu "Ich und die Kaiserin" dauerten von Ende Oktober 1932 (Beginn Atelierbau) bis Mitte Januar 1933. Jede Szene wurde dreimal gedreht: deutsch, französisch, englisch. War beispielsweise Rühmann mit einer Einstellung fertig, sprang Pierre Brasseur, frisch und unverbraucht, in die angekreideten Stellungen. Hatte der, quirlig und schlank, wie er damals war, seine Sätze französisch abgeschnurrt, kam Maurice Evans dran, und jetzt war's ungeheuer britisch. Conrad Veidt wurde in der französischen Fassung durch Charles Boyer ersetzt. Lilian Harvey spielte in allen drei Sprachfassungen mit.

Dirk Jasper FilmLexikon
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