In einem Land, in dem der "Playboy" nur unter dem
Ladentisch gehandelt wird, kann die Pubertät eine
äußerst qualvolle Angelegenheit sein. Denn wie eine
nackte Frau in allen Details aussieht, ist für die drei
Zwölfjährigen Frank, Brad und Kevin immer noch ein
Geheimnis. Um ihrer Unwissenheit ein Ende zu setzen, legt das
hormonell erwachte Trio sein Taschengeld zusammen und macht sich
mit einer Tüte voller Münzen in die Stadt auf.
Hier, so der Plan, wollen sie eine Prostituierte finden, die sich gegen Bezahlung vor ihnen entblößt. So geraten sie an V, die ihre jungen Kunden außergewöhnlich putzig findet und sich für die Kleingeldsammlung zumindest bereit erklärt, ihren BH abzulegen. Doch V hat nicht nur goldige Kundschaft, sie hat auch handfesten Ärger - mit ihrem brutalen Zuhälter Waltzer.
dass die aparte Blondine in seinem Garten wohnt, ahnt der Papa freilich nicht. Frank, der seine Mutter vermißt, genießt es, plötzlich zwei erwachsene Bezugspersonen zu haben. Und da sie zufällig verschiedenen Geschlechtern angehören, kommt er auf die brillante Idee, V und seinen Vater zu verkuppeln. Doch da sind noch etliche
Hindernisse aus dem Weg zu räumen - angefangen von Vs wahrem
Betätigungsfeld, das irgendwann offenbart wird, bis zum
wutschäumenden Waltzer, der sich an Vs Spur geheftet hat und
jeden Tag vor Franks Haus aufzutauchen droht ... Darsteller: Melanie Griffith (V),
Ed Harris (Dad), Michael
Patrick Carter (Frank), Malcolm McDowell (Waltzer), Anne Heche
(Betty), Adam LaVorgna (Brad), Brian Christopher (Kevin)
Regie: Richard Benjamin Stab: • Produzenten:
Kathleen Kennedy, Frank Marshall für Paramount •
Drehbuch: John Mattson • Vorlage: - • Filmmusik: Michael Convertino •
Kamera: David Watkin • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Paul Sylbert • Schnitt: Jaqueline Cambas •
Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: In "Taschengeld" kann man sich einfach wohlfühlen, nicht zuletzt ist das auch der vielseitigen Melanie Griffith zu verdanken, die in der Rolle der Prostituierten "V" brilliert. Wie kaum eine andere versteht sie es, den widersprüchlichen Charakter von "V" mit Leben zu erfüllen. Lexikon des internationalen Films: Verlogenes "Märchen" von der Sehnsucht einer Prostituierten nach dem bürgerlichen Leben, das vor allem die Probleme der pubertierenden Jugen nur als Vorwand für allzu voraussehbare Gags benutzt. Ein seelenloses Fließbandprodukt, in dem Technik und Darsteller allenfalls Routine abliefern.
Focus: Vater und Sohn erliegen dem tödlichen Charme einer Melanie Griffith - was lebensgefährlich sein kann. epd Film: Melanie Griffith spielt die V mit einer einnehmenden Mischung aus Härte und Verletzlichkeit. Cinema: Ihr letztes
Taschengeld sollten Sie für diesen Film besser nicht
ausgeben! Bemerkungen
Regisseur Richard Benjamin gilt nach Filmen wie "Made In America", "City Heat", "Meine Stiefmutter ist ein Alien" und "Meerjungfrauen küssen besser" als Meister der verspielten Familienkomödie. Lesen Sie auch den Hintergrundbericht zum Film.
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In einem Land, in dem der "Playboy" nur unter dem
Ladentisch gehandelt wird, kann die Pubertät eine
äußerst qualvolle Angelegenheit sein. Denn wie eine
nackte Frau in allen Details aussieht, ist für die drei
Zwölfjährigen Frank, Brad und Kevin immer noch ein
Geheimnis. Um ihrer Unwissenheit ein Ende zu setzen, legt das
hormonell erwachte Trio sein Taschengeld zusammen und macht sich
mit einer Tüte voller Münzen in die Stadt auf.
Durch eine
Verkettung von Zufällen, sieht sich V gezwungen, die Stadt zu
verlassen und findet Unterschlupf beim kleinen Frank. Der versteckt
sie in seinem Baumhaus. Seinem Vater, einem sympathischen Witwer,
stellt er V als Nachhilfelehrerin vor.
Darsteller:
Filmkritiken
Kölner Stadt-Anzeiger: Es ist nicht schlimm, dass jeder
weiß, wie es ausgeht, sondern dass alles so anödend
mechanisch abläuft - und dass jemand wie Melanie Griffith so
versessen darauf sein soll, zu den Spießern zu
gehören.
Bemerkungen