Natural Born Killers

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Original US-Filmplakat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Natural Born Killers
Titel USA: Natural Born Killers
Genre: Action
Farbe, USA, 1994, FSK 18

Kino Deutschland: 1994-10-27
Laufzeit Kino: 119 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1995-04-25
Laufzeit Video: 114 Minuten
Anbieter: Warner Home Video

Szenenfoto Mallory wird als Mädchen immer wieder von ihrem Vater mißbraucht. Zusammen mit ihrer großen Liebe Mickey ertränkt sie ihren jahrelangen Peiniger und zieht als mordendes Killerpärchen durch die USA.

Ab jetzt wird Mord das Ausdrucksmittel dieses psychisch stark gestörten Pärchens. Stets lassen sie an den Schauplätzen ihrer kaltblütig ausgeübten Verbrechen einen Überlebenden zurück, der von den "M & M Murders" berichten kann.

Die Medien stürzen sich darauf, und das ganze Land hört zu ... Sie bringen in drei Wochen 52 Menschen um und werden allein dadurch - durch die sensationsgierige Öffentlichkeit - zu gefeierten Stars.

Die Kripo folgt einer Blutspur, der Sensationsjournalist Wayne Gale schlachtet ihre Geschichte für das Fernsehen aus und stilisiert die Killer zum modernen "Bonnie & Clyde" hoch. Viele US-Bürger feiern sie als Helden ...


SzenenfotoDarsteller: Woody Harrelson (Mickey Knox), Juliette Lewis (Mallory Knox), Robert Downey jr. (Wayne Gale), Tommy Lee Jones (Dwight McClusky), Rodney Dangerfield (Mallorys Vater), Edie McClurg (Mallorys Mutter), Tom Sizemore, Denis Leary

Regie: Oliver Stone

Stab: • Produzenten: Jane Hamsher, Don Murphy, Clayton Townsend, Rand Vossler • Drehbuch: David Velzoz, Richard Rutowski, Oliver StoneVorlage: Geschichte von Quentin Tarantino • Filmmusik: Trent Reznor • Kamera: Robert Richardson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Victor Kempster • Schnitt: Hank Corwin, Brian Berdan • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Dirk Jasper FilmLexikon: Die assoziative Bilderflut eignet sich nicht für Studien über Figuren und Handlungsweisen, Oliver Stone geht es um eine ganze Kultur, die von einer wilden Kamera mit hypnotischer Kraft abgelichtet wird. Gegner des Films halten ihn für moralisch bedenklich, weil er angeblich Gewalt verherrliche. Oliver Stone selbst hält ihn für eine Satire über die grausige Gegenwart.

Lexikon des internationalen Films: Ein junges Mörderpärchen, dem erst nach 52 Morden das Handwerk gelegt werden kann, steht im Mittelpunkt eines sich kritisch gebenden, äußerst gewalttätigen Films, der seine Geschichten distanzlos erzählt und der Faszination der Gewalt selbst erliegt. Der irritierende und unbequeme Film prangert die Sensationslust der Medien an, ohne sich selbst der Spekulation zu enthalten, wobei er in einem atemberaubenden Feuerwerk eine ganze Palette von Inszenierungsmöglichkeiten aufbietet. Seine dynamische Bilderflut zieht in Bann, doch schießt der Film über das Ziel einer bitterbösen Satire weit hinaus.

SzenenfotoGala: Regisseur Oliver Stone will mit seinem technischen Meisterwerk eine rabenschwarze Satire auf das Medienzeitalter liefern, in dem Sammelbilder von Massenmördern auf dem Schulhof getauscht werden. Ob Stone das gelungen ist, muß jeder selbst entscheiden. Dieser Film ist auf jeden Fall kontrovers.

Dirk Jasper FilmLexikon
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