Sprachlos

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Sprachlos
Titel USA: Speechless
Genre: Lovestory
Farbe, USA, 1994, FSK 6

Kino Deutschland: 1995-02-23
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D: UIP

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1996-02-15
Laufzeit Video: 94 Minuten
Anbieter: MGM/UA


Szenenfoto Zwar nicht sprachlos aber schlaflos begegnen sich Kevin und Julia mitternächtens im Drugstore - aufgeschreckt aus quälender Lakenwälzerei in einsamen Hotelbetten - beim Duell um rettende Schlaftabletten. Sofort funkt es zwischen den beiden und es wird ein Date für den nächsten Tag abgemacht.

Julia erzählt von ihrer hinter sich gebrachten Verlobung, von ihrer Arbeit als Reporterin und dass sie gerade einen neuen Job angenommen hat. Kevin berichtet von seiner Scheidung sowie seiner Arbeit als Sitcom-Autor. Beide ahnen nicht, dass sie eigentlich Konkurrenten sind.

Während Julia für den demokratischen Kongressabgeordneten Sam Wannamaker die politischen Wahlkampfreden schreibt, übernimmt Kevin dieselbe Aufgabe für den republikanischen Kandidaten Ray Garvin.

Als der Zufall es will, dass beide unabhängig voneinander von der Junior High School eingeladen werden, um hier über ihre Arbeit zu referieren, fallen die Frischverliebten aus allen Wolken - fühlen sie sich doch jeweils von dem anderen hintergangen.

Die ideologisch orientierten Wortakrobaten lassen von nun an keine Gelegenheit aus, die Aktivitäten des politischen Gegners zu sabotieren. Zusätzlich erschwert wird der PR-Kampf durch das plötzliche Auftreten von Julias Ex-Verlobten "Baghdad Bob"-Freed, einem hochdekorierten Kriegsreporter, der Julia erneut zu erobern versucht.

Als der Wahlkampf in die heiße Phase eintritt, läßt ein handfester Korruptionsskandal den republikanischen Kandidaten zurückfallen und Wannamaker als glücklichen Wahlsieger dastehen.

Bei der anschließenden Party taucht plötzlich Kevin auf. Über Lautsprecher gesteht er Julia nicht nur seine Liebe, sondern auch, dass Wannamaker ebenfalls in den Korruptionsskandal verwickelt ist ...


SzenenfotoDarsteller: Michael Keaton (Kevin Vallick), Geena Davis (Julia Mann), Christopher Reeve (Bob Freed), Bonnie Bedelia (Annette), Ernie Hudson (Ventura), Charles Martin Smith (Kratz), Gailard Sartain (Lee Cutler), Ray Baker (Ray Garvin), Mitchell Ryan (Sam Wannamaker), Willie Garson (Dick)

Regie: Ron Underwood

Stab: • Produzenten: Renny Harlin, Geena Davis für Forge Prod. • Drehbuch: Robert King • Vorlage: - • Filmmusik: Marc Shaiman • Kamera: Don Peterman • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Dennis Washington • Schnitt: Richard Francis-Bruce • Kostüme: Jane Robinson • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - • SzenenfotoFilmkritiken

epd Film: Romeo und Julia als Gegenwartskomödie im US-Wahlkampf. Neben der Liebesgeschichte entwirft 'Sprachlos' ein Bild zwischen schlaflosen Nächten und Rededuellen und dem nervenzehrenden Wettrennen um zündende Ideen ...

film-dienst: "City Slickers"-Regisseur Ron Underwood schickt Geena Davis und Michael Keaton in den beruflich-erotischen Geschlechterkampf.

Cinema: Flotte Politik- und Liebeskomödie im Screwball-Stil der Vierziger.


SzenenfotoBemerkungen

Ron Underwood landete mit seinem Regiedebüt, dem Science-fiction "Im Land der Raketenwürmer", 1990 einen Überraschungserfolg. 1991 inszenierte er mit Billy Crystal und Jack Palance einen weiteren Hit, die Komödie "City Slickers". Es folgte die Fantasy-Komödie "Heart And Souls" mit Robert Downey jr. und Charles Grodin.

Michael Keaton ("Batman", "Batmans Rückkehr", "Clean And Sober", "Beetlejuice") wirkte des weiteren in Ron Howards "Schlagzeilen", in Kenneth Branaghs "Viel Lärm um nichts" und Bruce Joel Rubins "My Live" mit.

Geena Davis gab ihr Spielfilmdebüt in Sydney Pollacks "Tootsie" (1982). Es folgten u. a. "Die Fliege" (1986) und "Beetlejuice" (1988). Für ihre Rolle in "Die Reisen des Mr. Leary" (1988) wurde sie mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Nach "Quick Change - Ein verrückt genialer Coup" übernahm sie neben Susan Sarandon die Hauptrolle in "Thelma & Louise", die ihr eine weitere Oscar-Nominierung einbrachte. Nach "Eine Klasse für sich", "Ein ganz normaler Held" und "Angie" war sie jüngst in den Renny Harlin-Filmen "Die Piratenbraut" und "Tödliche Weihnachten" zu sehen.

"Supermann" Christopher Reeve wirkte u. a. in dem hochgelobten "Was vom Tage übrigblieb" mit. Nach einem schweren Reitunfall im Jahr 1995 ist der US-Schauspieler querschnittsgelähmt.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1996 Premiere © 1996 MGM/UA © 1994 - 2010 Dirk Jasper