Sechs Gangster treffen sich in Los Angeles, um den großen Coup zu landen. Sie sind Profis, und der Anteil, denen ihnen Cabot, ihr Auftraggeber, verspricht, wird für mehr als nur die Rente reichen.
Alles, was sie voneinander wissen, sind die Code-Namen, die ihnen Cabot gegeben hat: Mr. White, Mr. Orange, Mr. Pink, Mr. Blonde, Mr. Blue und Mr. Brown. Und dass sie ein gemeinsames Ziel haben: den prallgefüllten Laden eines Juweliers in der Stadt ...
Der Plan ist perfekt, aber der Job geht trotzdem schief: Wie aus dem Nichts sind die Cops da. Einer der Gangster stirbt im Kugelhagel, ein zweiter geht vorübergehend verloren, ein dritter wird angeschossen. Die Gangster schießen sich den Fluchtweg frei und schlagen sich zum Treffpunkt, eine Lagerhalle, durch.
Es gibt nur eine Erklärung für das Mißlingen des perfekten Plans: Jemand gab den Cops einen Tip. Einer von ihnen ...
Filmkritiken
Rhein Main Presse: In "Reservoir Dogs" von 1991 quillt noch mehr Blut, wuchert noch mehr bösartiger Humor als in "Pulp Fiction" ... Eine brillante Besetzung ... Einstellungen von zum Teil strapaziöser Länge brechen - das scheint für Tarantino typisch zu sein - scharfe Schnitte und Rückblenden auf. Die sinnlos grausame Logik von Gangstern und Polizei wird unerbittlich auf die Spitze getrieben, blutige Realitäten werden kraß kontrastiert mit fröhlicher Bubblegum-Musik und kindisch-banalen Streitgesprächen über Sport und Frauen.
Journal Frankfurt: Knallharter, ironischer Gangsterfilm um einen Überfall, der gründlich danebengeht. Kult!
Zoom: Die Dialoge und die Rückblendenmontage sind hervorragend und charakterisieren die einzelnen Gangster genau. Gewalttätig bis an die Schmerzgrenze, erweist sich der Film als Erstlingswerk eines talentierten Regisseurs.