Betty und ihre Schwestern
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Betty und ihre Schwestern
Titel USA: Little Women
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1994

Kino Deutschland: 1995-05-18
Laufzeit Kino: 115 Minuten, FSK 6
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1996-01-05
Laufzeit Video: 110 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

DVD Deutschland: 2001-12-06
Laufzeit DVD: 114 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar



Szenenfoto Zu Zeiten des US-Bürgerkrieges erzieht Marmee March im idyllischen Landstädtchen Concord, Massachusetts, ihre Töchter allein. Gesellschaftlich ins Abseits geraten, da der Vater, der im Krieg gegen die Südstaaten kämpft, einen schwarzen Jungen in seiner Schule unterrichtete, führen sie ein bescheidenes zurückgezogenes Leben. Marmee, die das Selbstbewußtsein ihrer Töchter immer förderte, erzieht ihre Töchter zu großzügigen Bürgerinnen.

Meg, die älteste des Quartetts, heiratet den Lehrer John Brooke und führt ein Leben als Hausfrau. Die ein Jahr jüngere, burschikose Jo ist eine begeisterte Autorin, die den Heiratsantrag ihres Jugendfreundes Laurie abweist. Sie entschließt sich zu einem Leben in New York und kämpft hier um ihre Anerkennung als Literatin.

Sie lernt den deutschen Professor Friedrich Bhaer kennen, der ihre Arbeit unterstützt und verliebt sich in ihn. Die jüngste der Töchter, Amy will ihre künstlerische Bildung in Europa erweitern. Hier trifft sie auf Laurie, der seinen Kummer über Jos ablehnendes Verhalten vergessen möchte. Nach und nach entwickelt sich aus der Freundschaft eine tiefe Liebe, und sie werden ein Paar. Als das Sorgenkind der Familie, die kränkelnde Beth an Scharlachfieber stirbt, führen die Wege der Frauen nach Concord zurück.

Besonders Jo leidet unter dem Verlust ihrer Schwester. Auf dem Dachboden des Hauses entdeckt sie eine Kiste mit der Aufschrift "Beth", die allerlei Erinnerungstücke enthält. Diese inspirieren sie zu einem Roman, der sie berühmt machen soll und in die Arme des geliebten Bhaers führt ...


SzenenfotoDarsteller: Winona Ryder (Jo March), Susan Sarandon (Marmee March), Gabriel Byrne (Friedrich Bhaer), Trini Alvarado (Meg March), Samantha Mathis (ältere Amy March), Kirsten Dunst (jüngere Amy March), Claire Danes (Beth March), Christian Bale (Laurie), Eric Stoltz (John Brooke), John Neville (Mr. Laurence), Mary Wickes (Tante March)

Regie: Gillian Armstrong

Stab: • Produzenten: Dennise di Novi für Columbia Pictures • Drehbuch: Robin Swicord • Vorlage: Roman "Little Women" von Louisa May Alcott • Filmmusik: Thomas Newman • Kamera: Geoffrey Simpson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jan Roelfs • Schnitt: Nicholas Beauman • Kostüme: Colleen Atwood • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Die Woche: Die schöne Winona Ryder - in "Voll das Leben" noch Ikone der Generation X, nun als burschikose Joe in den weitschwingenden Röcken des 19. Jahrhunderts - demonstriert, dass Selbständigkeit nicht im Gegensatz zu Heirat und warmherzigem Familienleben stehen mußs Wie das geht, leben sie, ihre drei Schwestern und Übermutter Susan Sarandon uns mit so bravem Witz und so rührender Anständigkeit vor, als hätte man sich in einen Film von Doris Dörrie verirrt.

Kölner Stadt-Anzeiger: Der Film ist hübsch anzusehen, aber nur wenig von ihm hinterläßt bleibenden Eindruck. Susan Sarandon hält sich als Mutter zurück, und Kirsten Dunst wird zu früh gegen die unterbeschäftigte Samantha Mathis eingetauscht. Der beste Grund, diesen Film zu sehen, ist Winona Ryder. Sie spielt die Jo, die in den anderen Versionen den Starruhm von Katharine Hepburn und Elizabeth Taylor festigte.

Lexikon des internationalen Films: Verfilmung eines populären Familienromans des vorigen Jahrhunderts; eine Huldigung an das Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie und ein allzu zaghaft formuliertes Plädoyer für die Unabhängigkeit der Frau. Durch das klischeebeladene Drehbuch, die unentschlossene Regie und die wenig überzeugenden schauspielerischen Leistungen stellt sich bald gepflegte Langeweile ein.

Für Sie: Humorvoll, traurig, ironisch, sentimental - ein Film so reich wie das Leben. "Betty und ihre Schwestern" spukt einem noch Tage nach dem Kinobesuch im Kopf herum.

Elle: Voller Wärme und Innigkeit - mit traumhaften Bildern und phantastischen Schauspielerinnen.

Petra: Eine Hommage an die Stärke und Unabhängigkeit der Frauen.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1994 für Winona Ryder (Hauptdarstellerin)


SzenenfotoBemerkungen

Zweites Remake des Films von 1933 mit Katharine Hepburn.

Die in Sydney geborene Regisseurin Gillian Armstrong war die erste Frau, die in Australien einen Spielfilm inszenierte. 1978 sorgte sie mit ihrem Erstling "Meine brillante Karriere" für Furore. Es folgten "Mrs. Soffel - Flucht zu dritt" (1984), "High Tide" (1987), "Fires Within" (1991) und "The Last Days Of Chez Nous" (1992).

Dirk Jasper FilmLexikon
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