Ein merkwürdiger Fremder zieht nach Castle Rock und eröffnet einen Antiquitätenladen. Der Mann heißt Leland Gaunt und ist ein äußerst charmanter älterer Herr, der für jeden ein offenes Ohr hat.
Doch das, was er zu verkaufen hat, erweist sich bald als Zündfunken, der aus freundlichen und friedfertigen Bürgern haßerfüllte und mörderische Kreaturen macht.
Leland Gaunt, der Fremde, spielt lustvoll mit den Ängsten der Menschen spielt und treibt dabei manche von ihnen in den Tod. Nur Sheriff Alan Pangborn ahnt, dass der Fremde nichts Gutes im Schild führt und Unruhe in sein Städtchen bringt.
Als sich zwei junge Frauen plötzlich gegenseitig mit Messer und Beil umbringen, muß Alan handeln. Leland Gaunt entpuppt sich schließlich als der Leibhaftige selbst - auf der Durchreise in Castle Rock ...
Filmkritiken
AZ: Die Enttäuschung über diese King-Adaption resultiert aus der Einfallslosigkeit, mit der das Drehbuch Effekt an Effekt, Schicksal an Schicksal reiht, die Figuren nicht satirisch karikiert, sondern einfach nur überzeichnet, den Plot nicht mit Komik konterkariert, sondern direkt in die Albernheit entläßt.
multimedia: Überdurchschnittliche Verfilmung eines Stephen King-Romanes, zwar stellenweise durchaus blutig, die aber in ihren inhaltlichen Bezügen (z. B. Waren und Objekte als Aggressionsauslöser) von Interesse ist und mit einem hervorragend agierenden Max von Sydow aufwarten kann.
Zoom: Eine insgesamt naive und grobe Dramaturgie nimmt dem Film weitgehend Thrill und Doppelbödigkeit. Die Personifizierung des Bösen und rastlose Aktion lenken vom Blick auf Abgründe menschlicher Beziehungen ab.
Lexikon des internationalen Films: Eine insgesamt naive und grobe Dramaturgie nimmt dem Film weitgehend Thrill und Doppelbödigkeit. Die Personifizierung des Bösen und rastlose Aktion lenken den Blick von den Abgründen menschlicher Beziehungen weg.