Zwanzig Jahre ist es her, dass Emma Brody als Kind ihr Augenlicht verlor. Nun kann die junge Folk-Musikerin dank einer komplizierten Operation wieder sehen - zumindest fast, denn bis zur endgültigen Heilung wird es noch Wochen dauern.
Während dieser Zeit leidet Emma an halluzinatorischen Wahrnehmungsstörungen: Sie sieht Bilder zwischen Wahn und Wirklichkeit; Bilder, die gelegentlich erst mit tagelanger Verspätung ihren Weg von der Netzhaut zum Gehirn finde.
Eines Abends glaubt Emma einen fremden Mann im Haus erkannt zu haben. Kurz darauf wird ihre Nachbarin ermordet aufgefunden. Hat Emma den Mörder "gesehen"? Die Polizei glaubt ihr nicht. Auch der abgebrühte Cop John Hallstrom hält Emmas Wahrnehmungen zunächst für ein Kranheitssymtom oder ganz einfach für das Produkt einer überhitzen Phantasie.
Während der Serienkiller weiter sein Unwesen treibt, versucht Emma den Polizisten von der Wahrheit zu überzeugen. Ihr gegenseitiges Vertrauen wächst, und die beiden kommen einander auch gefühlsmäßig näher. Als Hallstrom die wahren Zusammenhänge erkennt, ist es jedoch fast schon zu spät. Der Killer hat nämlich längst auch Emma auf seine Todesliste gesetzt.
Filmkritiken
Filmkritik von Dirk Jasper
Filmkritik von Gerhard Heeke
Lexikon des internationalen Films: Ein Exkurs über die Bedeutung des Sehens und die Relativität der Wirklichkeitserfahrung; ästhetisch interessant, doch als Thriller nicht funktional.
Treffpunkt Kino: Nie waren Madeleine Stowe und Aidan Quinn besser als in Michael Apteds Thriller.
F.F.Fernsehmagazin: Ein spannender Thriller mit wirkungsvollen Schockeffekten.
Cinema: "Blink" ist Suspense in Reinkultur.
TV Spielfilm: Hochspannungsthriller mit irren Ideen.