Der große Diktator

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Titel Deutschland: Der große Diktator
Titel USA: Der große Diktator
Genre: Tragikomödie
Farbe, USA, 1940

Kino USA: 15. Oktober 1940
Kino Deutschland: 26. August 1958
Kino Deutschland: 30. Dezember 2004 (WA)
Laufzeit Kino: 126 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 26. Oktober 1999
Video Deutschland: 21. März 1996
Laufzeit DVD/Video: 121


Inhalt Ein jüdischer Friseur gewinnt um die Zeit, da der große Diktator Hynkel in Tomania an die Macht kommt, das Gedächtnis wieder, das er als Soldat im Ersten Weltkrieg verloren hatte. Er verliebt sich in die schöne Jüdin Hannah, wird verfolgt und kommt in ein Konzentrationslager.

Währenddessen findet ein Treffen zwischen Hynkel und seinem Diktator-Kollegen Napoloni von Bacteria statt. Die beiden verabreden die Invasion von Austerlich.

Der Friseur wird von den KZ-Schergen wegen seiner großen Ähnlichkeit mit dem diktatorischen Machthaber Hynkel verwechselt. Als Faschist verkleidet entkommt der Friseur dem KZ, er wird für den großen Diktator gehalten, findet seine Sprache wieder und richtet als Hynkel einen flammenden Friedensappell an die Welt.


Darsteller & Stab Darsteller: Charles Chaplin (jüdischer Friseur / Diktator Adenoid Hynkel), Jack Oakie (Diktator Benzino Napaloni), Reginald Gardiner (Schultz), Henry Daniell (Garbitsch), Billy Gilbert (Herring), Carter de Haven (Botschafter von Bacteria), Grace Hayle (Madame Napaloni), Paulette Goddard (Hannah), Maurice Moskovich (Mr. Jaeckel), Emma Dunn (Mrs. Jaeckel), Bernard Gorcey (Mr. Mann), Paul Weigel (Mr. Agar)

Stab:Regie: Charles Chaplin • Produktion: Charles Chaplin für United Artists • Drehbuch: Charles Chaplin • Vorlage: - • Filmmusik: Meredith Willson, Charles Chaplin • Kamera: Roland Totheroh, Karl Struss • Spezialeffekte: - • Ausstattung: J. Russel Spencer • Schnitt: Willard Nico • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Percy Townsend, Glenn Rominger • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Lexikon des internationalen Films: Chaplins erster Dialog-Film ist ein persönliches und politisches Bekenntnis. Die Entstehungsgeschichte reicht bis in das Jahr 1935 zurück und zeigt, wie schwer sich der Regisseur damit tat, eine angemessene Form für seine Botschaft zu finden. Es wurde schließlich ein Film ohne künstlerische Homogenität: eine traurige Farce, eine hellsichtige Slapstick-Satire. Der Aufruf am Schluss fällt durch seine schlichte Direktheit aus dem Rahmen. Der große Diktator hat genialische, sehr komische und tief bewegende Züge, aber die angestrengte Bemühung, die dahintersteckt, bleibt störend im Bewusstsein des Zuschauers. Als Zeit- und Charakterzeugnis von bleibendem Interesse.

Rhein-Zeitung 31. Dezember 2004: In der ironischen Auseinandersetzung mit dem NS-Regime brilliert Charlie Chaplin besonders als Hitler-Karikatur Hynkel, der graziös mit der Weltkugel jongliert oder während einer Reda das Mikrofon sprichwörtlich in Grund und Boden schreit.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung für 1940: Bester Film
  • Oscar-Nominierung für 1940: Charles Chaplin (Original-Drehbuch)
  • Oscar-Nominierung für 1940: Charles Chaplin (Hauptdarsteller)
  • Oscar-Nominierung für 1940: Meredith Willson (Originalmusik)
  • Oscar-Nominierung für 1940: Jack Oakie (Nebendarsteller)
Filmplakat
Video-Cover
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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