Brazil

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund • US-Trailer •

Titel Deutschland: Brazil
Titel USA: Brazil
Genre: Satire
Farbe, England, 1984

Kino USA: 18. Dezember 1985
Kino Deutschland: 26. April 1985
Kino England: 22. Februar 1985
Laufzeit Kino: 142 Minuten, FSK 18

DVD Deutschland: 10. Mai 2003
Video Deutschland: 15. Dezember 1986
Laufzeit DVD/Video: 137 Minuten, FSK 12

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Inhalt Der Traum einer sicherheits-hysterischen Bürokratie ist wahr geworden. Die Menschheit ist voll vercomputert, jeder mit allem gespeichert - zentral und total in der gigantischen Datenbank des Welt-Informations-Zentrums.

Mitten drin in diesem Monstrum der Macht, klein und unbedeutend, emsig und pflichtbewusst, doch ohne Einblick und Einfluss, der Mensch Sam Lowry. Er träumt sich heraus aus dieser eiskalten Realität, hinüber zu seiner Traumfrau - eine Widerstandskämpferin. Dort ist er wichtig, begehrt, geliebt - und dann passiert's!

Ein kleiner brauner Käfer fällt auf einen Computerdrucker und schreibt - statt für den Terroristen Tuttle - das Todesurteil für einen unschuldigen Mr. Buttle.

Nachdem der Computer-Gerechtigkeit genüge getan wurde, entdeckt Sam Lowry, dass es keine wahr. Und jetzt wird aus dem kleinen segelohrigen Nichts ein großherziger Kämpfer für eine menschlichere Welt. Harry wird zum Störfall, und die anonyme Staatsmaschine schlägt erbarmungslos zu ...


Darsteller & Stab Darsteller: Jonathan Pryce (Sam Lowry), Robert de Niro (Archibald 'Harry' Tuttle), Katherine Helmond (Ida Lowry), Ian Holm (M. Kurtzmann), Bob Hoskins (Spoor), Michael Palin (Jack Lint), Kim Greist (Jill Layton), Ian Richardson (Warren), Peter Vaughan (Helpman), Jim Broadbent (Dr. Jaffe)

Stab:Regie: Terry Gilliam • Produzenten: Arnon Michan für Brazil Prod. • Drehbuch: Terry Gilliam, Tom Stoppard, Charles McKeown • Vorlage: - • Filmmusik: Michael Kamen • Kamera: Roger Pratt • Spezialeffekte: Ron Burton • Ausstattung: Norman Garwood, Maggie Gray • Schnitt: Julián Doyle • Kostüme: James Acheson • Make Up: Elaine Carew, Sallie Evans, Meinir Jones Brock, Sandra Shepherd • Ton: Bob Doyle • Ton(effekt)schnitt: Rodney Glenn • Stunts: Bill Weston •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Ein gigantischer Alptraum, eine wahnwitzige utopische Satire, die das Lachen im Halse gefrieren lässt. Nur Terry Gilliam kann sich so etwas ausdenken und in Szene setzen.

VideoWoche: Inspiriert vom Orwell-Jahr 1984 serviert Monty-Python-Mastermind Terry Gilliam eine nachtschwarze Zukunftsgroteske, die nur noch selten von jener absurden Komik gebrochen wird, für die der Name Gilliam in den 70ern einmal stand. Jonathan Pryce ('Evita') spielt die Hauptrolle in dieser düsteren Parabel über das Ende des Individuums, und gerngesehene Leinwandcracks wie Robert de Niro, Bob Hoskins sowie Gilliams Python-Kumpel Michael Palin stehen ihm in schillernden Nebenrollen zur Seite. Kein Film für Depressive, aber in SF-Fankreisen ein absoluter Pflichttitel.

Kölner Stadt-Anzeiger: Eine surrealistische Satire auf den totalen Überwachungsstaat und dazu eine verspielte Monty-Python-Mixtur mit Anleihen aus Orwells "1984", Huxleys "Schöner neuer Welt" sowie Fritz Langs "Metropolis" und Kubricks "Uhrwerk Orange". Es ist eine schwarze Komödie.

Lexikon des internationalen Films: Die Geschichte wird in einer Mischung aus surrealistischen Traumvisionen, rasanten Action-Turbulenzen und bitterböser Satire erzählt: Kino als Geisterbahnfahrt. Perfekt inszeniert, aber allzu sehr auf Überwältigung der Sinne setzend.

Frankfurter Rundschau: Die aufregende, eminent faszinierende Abenteuergeschichte (...) gehört zu den erstaunlichsten Filmen des Regisseurs.

DVD & Video Report: Turbulenter Kultfilm um einen traumtänzerischen Angestellten in einem Überwachungsstaat.


Oscar®
  • Oscar-Nominierung 1985: Norman Garwood, Maggie Gray (Ausstattung)
  • Oscar-Nominierung 1985: Terry Gilliam, Tom Stoppard, Charles McKeown (Original-Drehbuch)

Hintergrund In Anspielung auf George Orwells berühmten Roman "1984" wollte Terry Gilliam seinen Film zunächst "1984 einhalb" nennen. Wegen rechtlicher Probleme entschied er sich dann für den alten Xavier-Cugat-Hit "Brazil" als Titel, dessen Melodie sich durch den ganzen Film zieht.

DVD: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround) Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround) Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround). Untertitel: Deutsch. Bildformat: 1.85:1. Dolby, Surround Sound, DVD Feature: Original Kino-Trailer.

Oscar®
Filmplakat
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