Eine US-Kleinstadt am Ende der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts: Die Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Illusionen. Der Ex-Soldat Dave Hirsh kehrt nach Jahren des Vagabundierens in seine Heimatstadt im Mittleren Westen zurück.
Hier will er an sein früheres Leben als Schriftsteller anknüpfen und eine Familie gründen. Sein Auftauchen in Parkman, Illinois, ist so überraschend wie unerwünscht.
Dave Hirsh war Soldat im Zweiten Weltkrieg, was keinen stören würde. Aber er hat es danach zu nichts gebracht, was seinem Bruder Frank unangenehm ist. Dave, das schwarze Schaf der Familie Hirsh, kann sich der bürgerlichen Welt der Kleinstadt nicht anpassen.
Ein Verlierer in der Familie wirft kein gutes Licht auf einen erfolgreichen Geschäftsmann wie ihn. Als schwarzes Schaf abgewiesen, hält sich der desillusionierte Dave - ganz zum Ärger seiner spießigen Familie - an den trinkfreudigen Spieler Bama Dillert und an die leichtlebige Hure Ginny, mit denen er sich amüsiert.
Als Dave und Ginny schließlich überstürzt heiraten, fangen die Probleme erst richtig an. Aber erst als er eine Lehrerin kennenlernt,verspürt er den Wunsch, wirklich seßhaft zu werden und sich einzuordnen.
Filmkritiken
Lexikon Filme im Fernsehen: Gelungene Adaption des Romans von James Jones über die Menschen, ihre Hoffnungen und Illusionen in einer amerikanischen Kleinstadt am Ende der vierziger Jahre. Besonders sehenswert Shirley MacLaine als vom Pech verfolgtes Flittchen mit einer unausrottbaren Schwäche für Frankieboy. Melodramatisch im besten Sinne.
Lexikon des internationalen Films: Ein düsteres Verlierer-Porträt (...) sorgfältige Inszenierung und Charakterzeichnung, geprägt von einer rat- und hoffnungslosen Gesellschaftskritik sowie von bitterer Anteilnahme.
Kölner Stadt-Anzeiger: Glänzende Adaption eines Romans von James Jones ("Verdammt in alle Ewigkeit").
TV Spielfilm: Ein grandios gespieltes Verliererdrama.