La dolce vita

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Filmplakat im Großformat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: La dolce vita
Titel Italien: La dolce vita
Weiterer Titel: Das süße Leben
Genre: Melodram
Farbe, Italien, Frankreich, 1959, FSK 12

Kino Deutschland: 1960-06-22
Laufzeit Kino: 177 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-05-18
Kaufkassette: 1998-05-18
Laufzeit Video: 167 Minuten
Anbieter: BMG Atlas

DVD Deutschland: 2002-11-18
Laufzeit DVD/Video: 167 Minuten



Szenenfoto Der Klatschreporter Marcello verfolgt das "süße Leben" der vermeintlichen Prominenz mit neugierigen Blicken und lernt dabei das Leben in all seinen Facetten kennen.

Marcello beginnt seine Jagd nach den "süßen" Geheimnissen der Prominenz auf der Via Veneto mit seinen exklusiven Nachtclubs und Cafes, in denen das nächtliche Leben pulsiert. Auf der Suche nach dem ewigen Glück entpuppt sich das von Marcello angestrebte Leben in Reichtum und Glamour als eine Welt des Scheins und der Vergänglichkeit.

Episodenhaft erfährt Marcello insbesondere in seinen Begegnungen zu Frauen - seiner Verlobten Emma, die schließlich Selbstmord begeht, der schönen prominenten Maddalena und schließlich dem extravaganten Filmstar Sylvia - dass das Glück für ihn immer eine Illusion bleiben wird, zu dem er keinen Zugang finden wird.


SzenenfotoDarsteller: Marcello Mastroianni (Marcello Rubini), Anita Ekberg (Sylvia), Anouk Aimee (Maddalena), Yvonne Furneaux (Emma), Alain Cuny (Steiner), Annibale Ninchi (Marcellos Vater), Lex Barker (Sylvias Ehemann Robert), Jacques Sernas (Ein Playboy), Nadja Gray (Nadja), Walter Santesso (Paparazzo), Adriano Celentano (Sänger), Alan Dijon (Frankie Stout)

Regie: Federico Fellini

Stab: • Produzenten: Giuseppe Amato für Riama / Pathe / Gray • Drehbuch: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Brunello Rondi • Vorlage: - • Filmmusik: Nino Rota • Kamera: Otello Martelli • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Piero Gherardi • Schnitt: Leo Catozzo • Kostüme: Piero Gherardi • Make Up: - • Ton: Agostino Moretti • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der Name Fellini ist bereits seit Ende der 40er Jahre der Inbegriff des oppulenten, aber auch kritischen italienischen Films. Einerseits hellsichtig, andererseits liebevoll schildert er in seinen Filmen das italienische Lebensgefühl. Während seine frühen Filme, wie etwa "La Strada" u. a. dem Neorealismus zuzuordnen sind, so markiert "La dolce vita" den Beginn einer völlig neuen Epoche der Filmgeschichte. Fellini befindet sich in einer Übergangsphase, die jedoch als wegbereitend für all seine späteren Erfolge wie "Julia und die Geister" und "Fellinis Schiff der Träume", die durch ihre außergewöhnliche Bilderflut den Zuschauer in ihren Bann ziehen, gesehen werden kann.

SzenenfotoLexikon des internationalen Films: Fellinis seinerzeit von manchen als "skandalös" und "pikant" empfundener Film nimmt mit seiner dreistündigen (...) Episodenfolge in der Figur des Klatschreporters Marcello, seinen Begegnungen und Beziehungen, das sinnentleerte Leben und Treiben der römischen High-Society Ende der 50er Jahre aufs Korn.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1961 für Piero Gherardi (Kostüme-SW)

Oscar-Nominierung für 1961 für Piero Gherardi (Ausstattung-SW)
Oscar-Nominierung für 1961 für Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Brunello Rondi (Drehbuch-Original)
Oscar-Nominierung für Federico Fellini (Regie)

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