Küss mich!

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Küss mich!
Genre: Liebeskomödie
Farbe, Deutschland, 1995, FSK 6

Kino Deutschland: 1995-07-20
Laufzeit Kino: 88 Minuten
Kinoverleih D: Nil Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1996-08-05
Kaufkassette: 1996-08-05
Laufzeit Video: 83 Minuten
Anbieter: BMG UFA


Szenenfoto Eigentlich ist Paulas Leben wohlgeordnet und ihre Zukunft genau geplant. Ihr einziges Problem ist ihre geheime Schwäche für Füllfederhalter - und zwar die Füllfederhalter anderer Leute.

Routiniert steckt sie abgelegte Füller im Vorübergehen ein und sammelt sie in ihrer Schatzkiste. Als sie in einem Auktionshaus mal wieder ihrer "Sammlerleidenschaft" nachgeht, wird sie beobachtet, kann aber gerade noch entwischen.

Zu Paulas Entsetzen taucht ausgerechnet der Bestohlene mit ihrem Freund Michael zum Abendessen auf. Das Abendessen wird zum Tanz auf dem Vulkan.

Und es bleibt nicht folgenlos: Nachts in einem Güterwaggon stellt Fabian die Weichen ihres Lebens neu ...


SzenenfotoDarsteller: Caroline Redl (Paula), Tobias Langhoff (Fabian), Kai Scheve (Michael), Katja Riemann (Katharina), Heino Ferch (Johannes), Jacob Klaffke (Andreas), Johanna Gastdorf (Regisseurin), Regine Vergeen (Professorin), Jenny Ziems (Anna), Detlev Buck (Detektiv)

Regie: Maris Pfeiffer

Stab: • Produzenten: Mark Gläser, Maris Pfeiffer für Spiel Film / Roxy Film / BR / WDR / MDR • Drehbuch: Maris Pfeiffer • Vorlage: - • Filmmusik: Joe Mubare • Kamera: Sophie Maintigneux • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Maximilian Johannsmann • Schnitt: Nina Ergang • Kostüme: Dorothea Kriener • Make Up: - • Ton: Heino Herrenbrück • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema: Die unverbrauchten Darsteller, die stilsichere Inzenierung und die stimmigen Dialoge machen "Küß mich!" zu einem der aufregendsten deutschen Filme seit langem ... Erfrischendes Kinodebüt einer überaus talentierten Regisseurin.

Frankfurter Neue Presse: So hangelt sich der Film von Klischee zu Klischee. Und in seiner sauertöpfischen Handlung gehen selbst die wenigen humoristischen Szenen unter ... Die Komödie bleibt ein Trauerspiel. Über das Hin und Her weiblicher Launen läßt sich eben nicht mehr so billig lachen.

Kölner Stadt-Anzeiger: dass Paula eine auf Füller spezialisierte kleptomanische Ader hat, mag einmal etwas für die Geschichte bedeutet haben, ist nun aber zu einer Art "running gag" verkommen. Als wolle der Film seine eigene Nichtigkeit noch betonen, sind etliche Szenen, inklusive Dialoge, mit nervtötender Barmusik unterlegt.

tip 15/1995: Unentschieden schwankt "Küß mich!" zwischen hölzerner Beziehungskomödie und unaufdringlichen, entspannt erzählten Alltagsgeschichten, wozu vor allem Sophie Maintigneux' Kamera beiträgt, die das sommerliche Berlin lässig und mit geübtem Blick einfängt.

Dirk Jasper FilmLexikon
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