Cleopatra (1934)

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Cleopatra (1934)
Titel USA: Cleopatra
Genre: Monumentalfilm
Farbe, USA, 1934, FSK 12

Kino Deutschland: 1953-08-27
Kinostart USA: 1934-07-24
Laufzeit Kino: 92 Minuten
Kinoverleih D:



Szenenfoto Cleopatra liebt Julius Cäsar. Bei der Liebesaffäre zwischen der ägyptischen Königin Cleopatra und dem römischen Feldherrn Julius Cäsar geht es auch um die Verschmelzung zweier Weltreiche ...

Im Jahr 48 v. u. Z. zieht sich Cäsar mit Cleopatra aus den Thronfolgekämpfen in Ägypten zurück. Er verstößt seine Frau, um mit Cleopatra das römisch-ägyptische Weltreich zu beherrschen.

Nach Cäsars Ermordung versteht Cleopatra es aber auch, sich die Gunst des jüngeren Feldherrn Marc Anton zu sichern, den sie für ihre Zwecke einspannen kann.

Nach der Niederlage der Ägypter gegen den römischen Feldherrn Octavian begeht die Königin Selbstmord.


SzenenfotoDarsteller: Claudette Colbert (Cleopatra), Warren William (Cäsar), Henry Wilcoson (Marc Anton), Jan Keith (Octavian), Joseph Schildkraut (Enobarbus), Gertrude Michael (Calpurnia), C. Aubrey Smith (Enobarbus)

Regie: Cecille B. DeMille

Stab: • Produzenten: Cecil B. DeMille für Paramount • Drehbuch: Waldemar Young, Vincent Lawrence • Vorlage: - • Filmmusik: Rudolph Kopp • Kamera: Victor Milner • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Anne Bauchens • Kostüme: • Make Up: - • Ton: Franklin Hansen • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Monumentalopus, das die Historie als Folie für Cleopatras Liebesleben benutzt. Cecil B. DeMille, einer der Väter Hollywoods, galt mit seinen opulenten Schaustücken Jahre hindurch als simpel und vulgär; die spätere Filmgeschichtsschreibung läßt ihm, als einem Regisseur mit Gespür für technische Möglichkeiten und originärer Kinoeffekte, mehr Anerkennung finden.

TV Spielfilm 16/1997: Cecil B. DeMille setzt die berühmte Affäre der ägyptischen Königin mit Marcus Antonius als opulentes Epos mit zahlreichen schlüpfrigen Sequenzen in Szene.

Kölner Stadt-Anzeiger: Opulent inszeniertes Spektakel um die "Sirene vom Nil".


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1934 für Victor Milner (Kamera)

Oscar-Nominierung für 1934 für "Cleopatra" (Bester Film)
Oscar-Nominierung für 1934 für Cullen Tate (Regieassistenz)
Oscar-Nominierung für 1934 für Anne Bauchens (Schnitt)
Oscar-Nominierung für 1934 für Franklin Hansen (Ton)


SzenenfotoBemerkungen

Ein später weltberühmter Schauspieler hatte in diesem Film seinen ersten Filmauftritt als Komparse: David Niven!

Die Geschichte um die ägyptische Königin und die römischen Feldherrn, die schon seit dem Mittelalter immer wieder Dichter und Komponisten angeregt hatte, wird als Cleopatra 30 Jahre später von Joseph L. Mankiewicz mit Elizabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen nochmals verfilmt.


Dirk Jasper FilmLexikon

© 1994 - 2010 Dirk Jasper