Paris. Für ein paar Tage treffen sich hier die Reichen und Schönen aus der ganzen Welt. Designer, Journalisten, Promis, Models und Macher. Sie alle vereint nur eines: Gier! Die Gier nach Macht, nach Erfolg und nach Sex!
Die Modejournalistinnen Regina Krumm, Sissy Wanamaker und Nina Scant, die farbenblinde Slim Chrysler und der texanische Stiefelfabrikant Clint Lammeraux - sie alle üben sich in der Kunst, mit vielen Worten nichts zu sagen. Sie beäugen und belauern sich, sie lächeln sich an und verglühen vor neid.
Doch da sind auch noch andere Gestalten: Sergej, der geheimnisvolle Russe mit der bunten Krawatte, und Oliver de la Fontaine, der Modepapst. Joe Flinn, der Mann ohne Kleider, und Anne Eisenhower, die sich in einem Hotelzimmer näherkommen.
In all den Trubel bricht eine Horrornachricht! Der Modepapst ist tot ...
Filmkritiken
Journal für die Frau: Mit Vorschußlorbeeren überhäuft, mit Riesenspannung erwartet: "Pret-a-porter", Robert Altmans Film über das Pariser Modemilieu. Wenn Sie den ultimativen Enthüllungsfilm erwarten, der endlich aufdeckt, was sich hinter den Kulissen der Pariser Modeszene so abspielt, können Sie sich die Kinokarte sparen. Aber als skurriles Stück Kintopp ist "Pret-a-porter" (dt.: fertig zum Tragen) allemal sehenswert.
Playboy 03/1995: dass Altman in "Pret-a-porter" Modeschöpfer und deren Medienanhang nicht gerade als Sympathieträger aufbaut, mag zu einem ähnlichen Aufstand in der Zunft führen, wie ihn "Nashville" in der Musikindustrie provozierte. Das Kino-Publikum jedenfalls kommt bei der filmischen Tour de force auf seine Kosten - souverän meistert der Regisseur die Gefahr in eine Nummernrevue abzurutschen, und steuert die vielschichtige Story zwei Stunden lang sicher von einer Pointe zur nächsten.
Lexikon des internationalen Films: Eine Filmkomödie aus der Welt der Mode, in deren brillanter Inszenierung eine Vielzahl von Handlungsfäden parallel laufen und die trotz mancher Griffe in die Klamottenkiste der Boulevard-Komödie die Souveränität ihres Regisseurs bezeugt. Ein auch darstellerisch überzeugendes Vergnügen.
Der Spiegel: Selten sah man in den letzten Jahren eine so glanzvolle Starbesetzung, selten auch Stars in einer solchen Spiellaune. Ein amüsant-absurdes Verwirrspiel - hinreißens kurzweilig!
TV Hören und Sehen 49/1995: Robert Altmans spöttischer Streifen über die Modebranche. Riesiges Aufgebot an Hollywood-Stars! Glänzende Gags, eigenwillige Eleganz.
Kölner Stadt-Anzeiger: Unverschämt und unterhaltsam.