Im US-Verteidigungsministerium herrscht die nackte Panik. Nur wenige Stunden ist es her, dass die Pentagon-Leute ihre modernste Waffe "Grazer One" erfolgreich in die vorgesehene Umlaufbahn gebracht haben. Jetzt aber wird der Aufklärungs- und Killersatellit von Travis Dane kontrolliert, den die Militärs schon für tot erklärt hatten.
Der ebenso geniale wie psychopathische High-Tech-Spezialist ist der Konstrukteur dieses mit grausamer Präzision operierenden Zerstörungsinstrumentes und sinnt auf Rache, weil ihn Geheimdienst und Regierung nach Fertigstellung des Satelliten einfach vor die Tür gesetzt haben.
Dane kapert mit einer Truppe bewaffneter Terroristen den Luxus-Zug "Grand Continental", installiert in einem der Waggons seine Leitzentrale und bringt den Killer-Trabanten in seine Gewalt. Seine Forderung: 1 Milliarde Dollar - oder die US-Hauptstadt Washington wird dem Erdboden gleichgemacht.
Nur ein Mann kann diesen Wahnsinn stoppen: Der ehemalige Navy-SEAL-Offizier Casey Ryback, der sich mit seiner 15jährigen Nichte Sarah ebenfalls an Bord befindet. Und eigentlich sollte die Fahrt von Denver nach Los Angeles durch die malerischen Rocky Mountains der Erholung dienen ...
Filmkritiken
Kölner Stadt-Anzeiger: 1995-09-09: Murphy (Young Guns 2 ) hat sich alle Mühe gegeben, nicht die Fehler des spannungsarmen ersten Teils zu begehen, und die Choreographie einiger Action-Szenen ist wirklich gelungen. Weil Ryback aber weiterhin von Steven Segal verkörpert wird, dem schlechtesten aller Filmschauspieler, nutzen selbst die besten Stunts nichts, weil man sich überhaupt nicht um ihn sorgt, sondern enttäuscht ist, dass er nicht endlich tödlich verletzt wird.
Cinema 09/1995: Alles schon mal gesehen: Nicht mehr als ein weiteres, überflüssiges Seagal-Sequel.
Rhein-Zeitung: Actionfans kommen in der Fortsetzung des Erfolgsstreifens ... auf ihre Kosten ... Halsbrecherische Stunts und aufwendige Effekte garantieren Spannung.