König Artus' Reich wird immer wieder von heimtückischen Banden überfallen. Dabei will Artus nichts anderes, als ruhig seinen Lebensabend auf Schloß Camelot verbringen, an der Seite seiner zukünftigen Frau Ginevra, der edlen Mylady von Leonesse.
Fürst Malagant hat seinen Platz an König Artus' sagenumwobener Tafelrunde verlassen und will, getrieben von Machtgier und Haß, den Thron für sich allein. Als Ginevra nach Camelot reist, um König Artur zu heiraten, überfallen Malagants Schergen ihren Troß. Doch dank des beherzten Eingreifens des jungen Lanzelot, eines kühnen Draufgängers, der weder Tod noch Teufel fürchtet, schlägt Malagants Plan fehl.
Ginevra ist verwirrt, denn obwohl sie den weisen und gütigen Artus von ganzem Herzen liebt, fühlt sie sich plötzlich auch zu Lanzelot hingezogen. Während der Hochzeitsfeierlichkeiten taucht Lanzelot in Camelot auf. Doch es ist weder Ruhm noch Ehre, noch ein Platz an Artus' Tafelrunde, was ihn dort hintreibt. Er hat nur Augen für die schöne Ginevra. König Artus seinerseits ist beeindruckt von dem mutigen Ritter.
Aber der Friede auf Camelot ist nicht von langer Dauer, denn Fürst Malagant schmiedet weiter seine düsteren Pläne und hat noch mehr als einen bösen Trumpf im Ärmel ...
Filmkritiken
Cinema 09/1995: Wann immer die beiden gemeinsam auf der Leinwand erscheinen, wirkt Gere in seiner Rüstung wie eine Konservenbüchse aus dem Sonderangebot. Connery hingegen spielt gewohnt charmant und hoheitsvoll erhaben gegen das geradlinige, eindimensionale Drehbuch an, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan, als huldvoll zu agieren. Doch Camelot braucht mehr als nur einen König. Camelot braucht Leben, Leidenschaft und Mystik. Genau das fehlt Jerry Zuckers bombastischem Hollywood-Märchen ...
Rhein-Zeitung: Regisseur Jerry Zucker brachte für sein Ritterabenteuer eine hochkarätige Besetzung zusammen: Sean Connery, Richard Gere und Julia Ormond lieben und leiden miteinander.
Lexikon des internationalen Films: Farbenprächtig inszeniert, aber ohne Gefühl für die psychologische Tiefe des Konflikts. Eine unbefriedigende Variante.