Junior

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Junior
Titel USA: Junior
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1994, FSK 6

Kino Deutschland: 1994-12-15
Laufzeit Kino: 110 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1995-08-21
Kaufkassette: 1995-10-02
Laufzeit Video: 106 Minuten
Anbieter: CIC

DVD Deutschland: 2000-07-03
Laufzeit DVD: -
Anbieter:



Szenenfoto Der stoische Hüne Dr. Alexander Hesse und sein quirliger Kompagnon Dr. Larry Arbogast bilden ein ehrgeiziges Wissenschaftlerteam, das unter der Leitung von Direktor Noah Banes an einer Wunderpille arbeitet, die eine garantierte Schwangerschaft ermöglicht. Frust macht sich breit, als weitere Forschungsmittel nicht genehmigt werden, und die tüchtigen Wissenschaftler ihr Labor räumen müssen.

Statt des ungleichen Pärchens bezieht die schusselige Wissenschaftlerin Dr. Diana Reddin die Räume, die mit tiefgefrorenen Samen experimentiert. Derart in ihren Mitteln beschnitten, kommt den Männern eine aberwitzige Idee: Alex soll das Medikament, das bisher nur an Affen ausprobiert wurde, selber testen. Arbogast stiehlt aus Dianas Labor ein unbefruchtetes Ei und implantiert es mittels einer Spritze in Alex' Bauchhöhle. Tatsächlich wird Alex schwanger und durchleidet die typischen Schwangerschaftssyndrome.

Szenenfoto Aus dem wortkargen Muskelpaket wird ein Sensibelchen, dass unter Morgenübelkeit leidet und sich über die plötzliche Empfindlichkeit seiner Brustwarzen wundert. Sein Gesicht leuchtet vor Freude, als er feststellt, dass seine Haut weicher wird, bei Seifenopern kommen ihm die Tränen und er wirkt wie besoffen vor Glück, als er zu Arbogast Entsetzen beschließt, das Kind auszutragen. Je mehr Alex' Bauch anschwillt, desto mehr spitzt sich die Lage zu. Banes schnüffelt ihm hinterher und kommt bald hinter das Geheimnis des dicken Bauches. Als Alex dann noch erfährt, dass das befruchtete Ei von Diana stammt, in die er sich verliebt hat, ist das Chaos vollkommen.

Die Wissenschaftlerin wendet sich von ihm ab, und Alex verbringt die letzten Wochen seiner Schwangerschaft in einem Heim für werdene Mütter. Hier beteiligt er sich im rosa Kostüm an der Schwangerschaftsgymnastik bis die Wehen einsetzen. Doch die Entbindung wird zu einem Hindernisrennen, hat doch Banes Journalisten vor der Klinik postiert, um den schwangeren Mann als seinen Forschungserfolg zu präsentieren ...


SzenenfotoDarsteller: Arnold Schwarzenegger (Dr. Alexander Hesse), Danny DeVito (Dr. Larry Arbogast), Emma Thompson (Dr. Diana Reddin), Frank Langella (Noah Banes), Pamela Reed (Angela)

Regie: Ivan Reitman

Stab: • Produzenten: Ivan Reitman, Gordon Webb, Neal Nordlinger für Northern Lights Production / Universal • Drehbuch: Kevin Wade, Chris Conrad • Vorlage: - • Filmmusik: James Newton Howard • Kamera: Adam Greenberg • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Wendy Greene Bricmont • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. Oder wer hätte sich träumen lassen, dass ausgerechnet ein Mann wie Arnold Schwarzenegger schwanger werden könnte? Doch nichts ist unmöglich - und das gilt vor allem in dieser hinreißend inszenierten Komödie von Regisseur Ivan Reitman ("Ghostbusters", "Zwillinge").

Milo Pavlovic (Kölner Stadt-Anzeiger): "Junior" soll eine Komödie sein, aber er funktioniert eher wie ein Horrorfilm. Das hat weniger mit dem nicht besonders schönen Anblick des gerundeten Arnold Schwarzenegger zu tun als mit der Moral dieses Familienfilms: mit einer unüberbietbaren Penetranz werden hier die Vorzüge der heilen Familienwelt gefeiert, in der fleißig Kinder gezeugt werden sollen. (...) Kein Zweifel besteht allerdings daran, dass "Junior" ohne Emma Thompson völlig überflüssig wäre.

SzenenfotoLexikon des internationalen Films: Eine stets in Grenzen der Wohlanständigkeit gehaltene Komödie, die ohne große Überraschungen und mit bedachter Dosierung der Klamotten-Zutaten des Genres zu ihrem moralischen Ende findet. Harmlose Unterhaltung, deren jüngere Zuschauer an der Explizitheit des Themas ihre Grenzen findet.

Für Sie 1995-22: Allein schon für den Anblick des hochschwangeren einstigen "Mr. Universum" Arnold Schwarzenegger lohnt sich der Film.

Cinema: Der Terminator mit gebärfreudigem Becken - putzige Idee, netter Film.

Dirk Jasper FilmLexikon
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