Es ist der Abend des 20. Juli 1969. Im Haus
des Astronauten Jim Lovell, seiner Frau Marilyn und ihrer drei
Kinder haben sich Freunde und NASA-Kollegen zu einer
feucht-fröhlichen Party versammelt, um am Fernsehapparat
dabeizusein, wenn der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond
setzt. Lovell träumt davon, es diesem Neil Armstrong eines
Tages gleichzutun; und tatsächlich trennen ihn nur noch ein
paar Monate von der Mission, in deren Verlauf auch er den
Erdtrabanten betreten soll.
Für einen der drei vorgesehenen Besatzungsmitglieder allerdings steht das Unternehmen Apollo 13 unter einem schlechten Stern: Der Experte für die Kommando-Kapsel, Ken Mattingly, wird nach dem Verdacht auf Masern durch seinen jüngeren Kollegen Jack Swigert ersetzt, der nun an der Seite von Lovell und dem dritten Mann, Fred Haise, in die Kapsel steigt. Am 11. April 1970 ist es soweit. Apollo 13 bricht von Cape Kennedy, Florida, in Richtung Mond auf. Von der Öffentlichkeit wird dies nur noch am Rande wahrgenommen; die Amerikaner haben zufrieden registriert, dass ihr Land den Wettlauf gegen die UdSSR gewonnen hat, und sind zur Tagesordnung übergegangen. Es dauert nicht lange, da schlägt dieses Desinteresse auf dramatische Weise um.
Die Kapsel verliert rapide an Treibstoff und elektrischer Energie für die Versorgung der Bordinstrumente. Außerdem droht durch das am Rande des Totalausfalls arbeitende Luftfiltersystem den Raumfahrern der Tod durch Kohlenmonoxydvergiftung. Auf der Erde kalkuliert man die Chancen, die Apollo-Crew dennoch heil zurückzubringen. Eine Kursschleife in der Umlaufbahn des Mondes, die man dann in Richtung Erde wieder verlassen würde, könnte sich als strategisch günstiger erweisen als eine sofortige Umkehr.
In einem Flug-Simulator versucht dieser auszuknobeln, wie seine Kameraden - die zwecks Sauerstoff-Ersparnis die Energie in der Kommando-Kapsel abgeschaltet und sich in die Mondkapsel zurückgezogen haben - ihr Raumschiff per Sichtsteuerung durch den Atmosphäre-Schild der Erde bringen können. Und dann kommt der entscheidende Augenblick des Wiedereintritts. Angespannt verfolgen das
Bodenpersonal in Houston und die Familien der Astronauten -
darunter auch Lovells Mutter Barbara - auf dem Fernsehschirm, wie
sich über der Landestelle im Südpazifik im scheinbar
allerletzten Moment die Landefallschirme aufblähen
... Darsteller: Tom
Hanks (James Lovell), Kevin Bacon (Jack Swigert),
Bill Paxton (Fred
Haise), Gary Sinise (Ken Mattingly), Ed Harris (Gene Kranz), Kathleen
Quinlan (Marilyn Lovell), Mary Kate Schellhardt (Barbara Lovell),
Emily Ann Lloyd (Susan Lovell), Miko Hughes (Jeffrey Lovell), Max
Elliott Slade (Jay Lovell), Tracy Reiner (Mary Haise), David
Andrews (Pete Conrad), Joe Spano (NASA-Chef), Xander Berkeley
(Henry Hurt), Marc McClure (Glynn Lunney), Ben Marley (John Young),
Clint Howard (EECOM White), Loren Dean (EECOM Arthur), Christian
Clemenson (Dr. Chuck), Brett Cullen (CAPCOM 1)
Regie: Ron Howard Stab: • Produzenten:
Brian Gazer für Imagine Entertainment • Drehbuch:
William Broyles jr., Al Reinert • Vorlage: Roman "Lost Moon" von Jim
Lovell, Jeffrey Kluger • Filmmusik: James
Horner • Kamera: Dean Cundey •
Spezialeffekte: Robert Legato, Michael Kanfer, Leslie Ekker, Matt
Sweeney • Ausstattung: Michael Corenblith, Meredith Boswell
• Schnitt: Mike Hill, Dan Hanley • Kostüme: Rita
Ryack • Make Up: - • Ton: Rick Dior, Steve Pederson,
Scott Millan, David MacMillan • Toneffektschnitt: - •
Stunts: - • Filmkritiken
film-dienst 21/1995: Ohne allzuviel Beiwerk als technisch brillante Pseudo-Dokumentation in Szene gesetzt. Frappierende Simulationen der tatsächlichen Ereignisse münden in eine triumphale Akklamation menschlichen Erfindungsgeistes und technischen Fortschritts, ohne allerdings die Vorgänge in zeitgeschichtliche und politische Zusammenhänge einzuordnen. Blickpunkt Film: Die Apollo 13-Mission ging als "Successful Failure" in die Weltraumgeschichte ein: Der Film demonstriert so positives Denken im Extrem: Scheitern als Erfolg darzustellen, ist die Stärke sowohl der Geschichte als auch seiner Protagonisten. TV Spielfilm 21/1995: So ist "Apollo 13" ein optisch beeindruckendes Raumfahrtabenteuer mit einem hervorragenden Darsteller-Ensemble, aus dem keiner herausragt. Cinema 10/1995: Authentische
Weltraum-Havarie mit Top-Besetzung und modernster digitaler
Tricktechnik. Oscar ®
Oscar für 1995 für Mike
Hill, Dan Hanley (Schnitt) Oscar-Nominierung für 1995
für Michael Corenblith, Meredith Boswell (Ausstattung) Bemerkungen
Die Weltraumforschung,
deren einer Höhepunkt die Apollo-Serie war, hat die
Entwicklung einer Reihe von Produkten für die Menschen auf der
Erde vorangetrieben.
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Es ist der Abend des 20. Juli 1969. Im Haus
des Astronauten Jim Lovell, seiner Frau Marilyn und ihrer drei
Kinder haben sich Freunde und NASA-Kollegen zu einer
feucht-fröhlichen Party versammelt, um am Fernsehapparat
dabeizusein, wenn der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond
setzt. Lovell träumt davon, es diesem Neil Armstrong eines
Tages gleichzutun; und tatsächlich trennen ihn nur noch ein
paar Monate von der Mission, in deren Verlauf auch er den
Erdtrabanten betreten soll.
Bei
einer Routine-Wartung kommt es zu einer Explosion in den
Sauerstoff-Tanks. Wenig später empfängt das
Kontrollzentrum Lovells berühmt-berüchtigten Funkspruch:
"Houston, wir haben ein Problem!" dass es nicht das einzige bleibt,
dämmert dem Trio ebenso schnell wie den Wissenschaftlern und
Technikern unter der Leitung des Flugaufsichtsleiters Gene
Kranz:
Darüber hinaus stellt sich das Problem, dass der Stromverlust
einen raschen Temperatursturz zur Folge hat. Auf der Erde alarmiert
Kranz den seit seiner Zurückstellung deprimierten und
apathischen Mattingly.
Darsteller:
Filmkritiken
Oscar ®
Bemerkungen