Braveheart

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Original US-FilmplakatAusführlicher Inhalt

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Braveheart
Titel USA: Braveheart
Genre: Abenteuer
Farbe, USA, 1994, FSK 16

Kino Deutschland: 1995-10-05
Kino USA: 1995-05-24
Laufzeit Kino: 177 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1996-06-25
Kaufkassette: 1996-11-07
Laufzeit Video: 171 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox

DVD Deutschland: 2000-12-06
Laufzeit DVD: 171 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox



Szenenfoto Schottland im späten 13. Jahrhundert. William Wallace kehrt nach Jahren wieder zurück in seine Heimat. Er findet sein Land in Unruhe. Der schottische König hat keinen Thronfolger hinterlassen. Somit konnte der englische König Edward I. die Herrschaft über Schottland an sich reißen. Als die englischen Besatzer seine Frau Murron umbringen, schwört William Wallace Rache. Er sagt der britischen Krone den Kampf an und führt eine zusammengestoppelte Armee von Bauern und Grundbesitzern in eine aussichtslos scheinende Schlacht.

Nach dem überraschenden Sieg bei Stirling wird Wallace von den dankbaren schottischen Adeligen zum Ritter geschlagen. Doch für Sir William Wallace ist der Kampf noch nicht beendet. Er will die Briten für immer aus Schottland vertreiben, sie im eigenen Land besiegen und rüstet zur Eroberung Englands. Edward I. erkennt in Wallace einen gefährlichen Gegner. Da er seinem den Throngeschäften eher abgeneigten Sohn Edward nicht vertraut, schickt er dessen Frau, die französische Prinzessin Isabelle, als Vermittlerin zu Wallace.

Zwischen der Prinzessin und Wallace entwickelt sich eine Freundschaft, die Wallace mehr als einmal das Leben rettet und sich im Lauf der Zeit in leidenschaftliche Liebe verwandelt. Wallace hat nicht nur mit den Engländern zu kämpfen. Die schottischen Lords, zerstritten und besorgt um ihre Vorrechte und Pfründe, spielen ein doppeltes Spiel. Allen voran Robert The Bruce, der sich trotz seiner tiefen Bewunderung für Wallace das Wohlwollen der Engländer nicht verscherzen will. Denn er macht sich Hoffnungen auf den schottischen Thron. Doch ohne die Unterstützung der schottischen Adeligen kämpft William einen verlorenen Kampf ...


SzenenfotoDarsteller: Mel Gibson (William Wallace), Sophie Marceau (Prinzessin Isabelle), Patrick McGohaan (König Edward I.), Catherine McCormack (Murron), Brendan Gleeson (Hamish), James Cosmo (Campbell), David O'Hara (Stephen), Alun Armstrong (Mornay), Angus McFadyen (Robert The Burce), Ian Bannen (Leprakranker), Peter Hanley (Prince Edward), James Robinson (junger William), Sean Lawlor (Malcolm Wallace), Sandy Nelson (John Wallace), Sean McGinley (Mac Clannough), Alan Tall (älterer Stewart), Andrew Weir (junger Hamish), Gerda Stevenson (Mutter MacClannough), Ralph Riach (Erster Priester), Mhairi Calvey (junge Murron), Brian Coy (Argyle Wallace)

Regie: Mel Gibson

Stab: • Produzenten: Mel Gibson, Alan Ladd jr., Bruce Davey für Icon / Ladd Company • Drehbuch: Randall Wallace • Vorlage: - • Filmmusik: James Horner • Kamera: John Toll • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Tom Sanders • Schnitt: Steven Rosenblum • Kostüme: Charles Knode • Make Up: Peter Frampton, Lois Burwell • Ton: Andy Nelson, Scott Millan, Anna Behlmer, Brian Simmons • Toneffektschnitt: Lon Bender, Per Hallberg • Stunts: Mic Rodgers, Simon Crane •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

film-dienst 26.09.1995: Zwischen 1275 und 1305 spielendes Epos, in dem viel von Freiheit geredet wird, das aber nicht mehr als eine aufwändig, aber uninspiriert inszenierte Rache-Story ist. In der Hauptrolle fehlbesetzt, flüchtet sich der Film in voyeuristische Grausamkeiten und üble Klischees.

Rhein-Zeitung 04.10.1995: Schlachtengetümmel, Intrigen, eine heimliche Leidenschaft für eine Schöne - der Film lässt nichts aus. Bilder von ungewöhnlicher Intensität machen den Historienschinken sehenswert.

Cinema 10/1995: Mutiges, oft vortreffliches Schlachtengemälde: trotz Schwächen absolut sehenswert!

Stern: Filmemacher Mel Gibson liebt einerseits die Wucht des Actionkinos und erreicht doch die Tiefen des Dramas.

Filmecho/Filmwoche: Spannung, Action, Heldenmut - und natürlich Romantik vom Feinsten.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1995 für "Braveheart (Bester Film)
Oscar für 1995 für John Toll (Kamera)
Oscar für 1995 für Peter Frampton, Lois Burwell (Make-Up)
Oscar für 1995 für Mel Gibson (Regie)
Oscar für 1995 für Lon Bender, Per Hallberg (Toneffektschnitt)

Oscar-Nominierung für 1995 für Randall Wallace (Original-Drehbuch)
Oscar-Nominierung für 1995 für Charles Knode (Kostüme)
Oscar-Nominierung für 1995 für James Horner (Musik-Drama)
Oscar-Nominierung für 1995 für Steven Rosenblum (Schnitt)
Oscar-Nominierung für 1995 für Andy Nelson, Scott Millan, Anna Behlmer, Brian Simmons (Ton)


SzenenfotoBemerkungen

Am 6. Juni 1994 begannen die Dreharbeiten am Fuße des Ben Nevis, dem höchsten britischen Berg. In 15 Wochen wurden später in Irland alle Schlachten nachgestellt und gedreht. 1.700 irische Reservisten stellten die Schlachten von Stirling und Falkirk nach. Das Ende der Dreharbeiten war schließlich am 29. Oktober 1994 erreicht.

70 Millionen Dollar Produktionskosten.

Der wahre 'Braveheart', William Wallace, wurde 1267 geboren und 1305 hingerichtet. Der schottische Volksheld war der Sohn eines mittelständischen Großgrundbesitzers, der für seine Verhältnisse sehr gebildet war und drei Sprachen beherrschte. Durch seinen Kampf für die Befreiung Schottlands gegen die Tyrannei Englands und seinen Sieg bei Stirling avancierte er zum größten schottischen Volkshelden.

Dirk Jasper FilmLexikon
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