Filmkritiken
TV Spielfilm 22/1995: Eine detaillierte Nacherzählung der Story wäre unsinnig; sie ist verstrickt, wird von "Lethal Weapon"-Regisseur Donner verworren vorgetragen und dient letztlich auch nur als Legitimation für aufwendige Stunts und pulstreibende Spannungsmomente. So ist "Assassins" trotz zahlreicher inhaltlicher Ungereimtheiten sehr wohl gelungen. Sylvester Stallone mimt den müden Menschenjäger glaubhaft, Antonio Banderas ist als Psychopath zum Fürchten realistisch, und die herbe Schönheit Julianne Moore füllt sogar die von den Drehbuchautoren nachlässig geschriebene Figur der Disketten-Diva mit Leben. Der von Altmeister Vilmos Zsigmond stimmungsvoll fotografierte Film ist ein zweistündiger Showdown, der nicht einen Moment langweilt. Auch 'ne Kunst.
film-dienst 22/1995: Die Klischees des Genres werden durch die konventionelle Regie mit einer menschenverachtenden Kaltschnäuzigkeit aufbereitet, wie man sie lange nicht im "gehobenen" Action-Kino gesehen hat.
TV Hören und Sehen: Brillantes Timing im Handlungsablauf und ein Wahnsinns-Showdown.
Bemerkungen
Musik:
Like A Rolling Stone (T + M: Bob Dylan. I: The Rolling Stones) / Sour Times (T + M: Beth Gibbons, Geoff Barrow, Adrian Utley, Lalo Schifrin, Henry Brooks, Otis Turner. I: Portishead) / La Muerta (T + M: Michael Kamen. I: Danielle Wiener) / The Day Of The Dead (T + M: Michael Kamen) / Beginning To End (T + M: Klover, Roy Z. I: Klover) / Spit (T + M: Tommy Joy. I: Pushere) / Oh Mio Babbino No Caro (T + M: Giacomo Puccini, G. Forzano. I: Leslie Dennis)
Dreharbeiten
Ein Großteil der Dreharbeiten fand in Portland, Oregon, und Seattle, Washington, statt. In Portland und dem kleinen Ort Everett, nahe Seattle, drehten sie diverse Innenaufnahmen in luxuriösem Ambiente, während wichtige Sequenzen in Seattles berühmter "Space Needle"-Basis und auf den nassen Straßen des Alaska Ways und des Viadukts entstanden. Das atemberaubende Finale entstand in San Juan, Puerto Rico.