Sieben

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Sieben
Titel USA: Seven
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1995, FSK 16

Kino Deutschland: 1996-11-23
Laufzeit Kino: 125 Minuten
Kinoverleih D: Constantin Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1996-05-21
Kaufkassette: 1996-11-05
Laufzeit Video: 124 Minuten
Anbieter: VCL Constantin

DVD Deutschland: 2001-06-07 (Platinum Edition)
Laufzeit DVD: 120 Minuten
Anbieter: MAWA



Szenenfoto Angst über der Stadt, Bei der Untersuchung einer bizarren Mordserie werden zwei scheinbar grundverschiedene Detectives gegen ihren Willen zusammengeschweißt: der ausgebrannte, illusionslose Cop-Veteran William Somerset und sein hitzköpfiger, designierter Nachfolger David Mills.

Doch den Männern bleibt nicht viel Zeit, einander scharfzüngige Lektionen in Sachen Moral und Gesetzestreue zu erteilen. Denn ein so abwegiger wie furchtbarer Verdacht Somersets entpuppt sich rasch als brutale Realität: die mit teuflischer Akribie ausgeführten Greueltaten gehen auf das Konto eines Ritualmörders, der seine Opfer nach dem Prinzip der sieben Todsünden umbringt.

Maßlosigkeit, Habsucht, Trägheit, Hochmut, Wollust, Neid und Zorn - jede dieser "Sünden" bestraft und versinnbildlicht der Serienkiller mit seinen barbarischen Morden, ohne der Polizei auch nur den kleinsten Hinweis auf seine Motive oder seine Identität zu lassen. Doch während Somerset und Mills einander mehr schlecht als recht zu respektieren lernen, kommen sie dem Täter dank kriminalistischer, nicht immer legaler Puzzlearbeit endlich auf die Spur.

Aber selbst als sie das tödliche Genie John Doe nach einer Jagd voller Rückschläge in sicherem Gewahrsam zu haben glauben, ist der Fall noch längst nicht ausgestanden. Denn zu eng sind die Wege und Gedanken der beiden besessenen Cops und des fanatischen Killers nun miteinander verknüpft, um die Schicksale aller drei Männer unbeschadet zu lassen.

So blicken Somerset und Mills am Ende geradewegs in den Schlund des Bösen.Und sehen nur - das Böse ...


SzenenfotoDarsteller: Morgan Freeman (William Somerset), Brad Pitt (David Mills), Kevin Spacey (John Doe), Gwyneth Paltrow (Tracy Mills), John C. McGinley (California), Richard Roundtree (Talbot), Reg E. Cathey (Dr. Santiago), R. Lee Ermey (Captain des Morddezernates), Hawthorne James (Nachtwächter George), Julie Araskong (Mrs. Gould), Richard Portnow (Dr. Beardsley), Mark Boone jr. (FBI-Mann), Leland Orser, Richard Schiff

Regie: David Fincher

Stab: • Produzenten: Arnold Kopelson, Anne Kopelson Phyllis Carlyle • Drehbuch: Andrew Kevin Walker • Vorlage: - • Buch zum Film: Roman "Sieben" von Anthony Bruno • Filmmusik: Howard Shore • Kamera: Darius Khondji • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Arthur Max • Schnitt: Richard Francis-Bruce • Kostüme: Michael Kaplan • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Filmkritik von Dirk Douglas Schuster

Filmkritik von Herbert Adam

Rhein-Zeitung 09.11.1995: Abgesehen von der nicht gerade originellen Idee, dass sich zwei Cops am Anfang nicht riechen können und am Ende zu echten Partnern werden, ist "Sieben" ein solider Thriller.

film-dienst 24/1995: Ein vorwiegend Ekel erzeugender Detektivfilm, der sich mehr für die pathologischen Ergebnisse der Mordkette interessiert als für eine Handlung, die Hand und Fuß hätte. Auch die effektvolle Machart macht die geschmacklose Story nicht genießbarer.

TV Spielfilm 24/1995: Regisseur David Fincher greift wie schon für sein Debüt "Alien 3" tief in die Thriller-Trickkiste. Seine Schauspieler agieren in einer alptraumhaften Szenerie, die an "Blade Runner" und "Das Schweigen der Lämmer" erinnert.


SzenenfotoBemerkungen

Bemerkungen

Die Dreharbeiten zu "Sieben" begannen am 12. Dezember 1994 und dauerten 12 Wochen, gedreht wurde in Los Angeles und in Palmdale, Kalifornien. Die Dreharbeiten endeten am 10 März 1995.

Dirk Jasper FilmLexikon
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