Elisa

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Elisa
Titel Frankreich: Elisa
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 1995, FSK 16

Kino Deutschland: 1995-11-30
Laufzeit Kino: 115 Minuten
Kinoverleih D: Constantin Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-04-09
Laufzeit Video: 110 Minuten
Anbieter: Starlight


Szenenfoto Marie lebt mit ihren Freunden Solange und Ahmed in den Straßen von Paris: Kaltschnäuzig und trickreich, unverfroren und doch verwundbar. Ein rasantes, unglaubliches Trio - eine wunderbare Zeit.

Einzig der Selbstmord ihrer Mutter Elisa läßt Marie nicht los, wie das Lied, das ihr Vater damals für ihre Mutter geschrieben hat: "Elisa". Marie will die Wahrheit finden. Eine Postkarte und ein paar Noten bringen sie auf die Spur des verschwundenen Vaters. Ihn will sie suchen und den Selbstmord der Mutter rächen.

An einem "Weihnachtsabend" im April verläßt Marie ihre kleine "Familie" in Paris und bricht zur Ile de Sein auf, wo die den Vater, den Komponisten Lébovitch, vermutet - und auch findet. Als es ihr nicht gelingt ihn zu erschießen, beschließt sie seinen langsamen Tod: Sie will sein Herz gewinnen, um es zu brechen. Doch es kommt anders als erwartet, denn da ist noch Elisa ...


SzenenfotoDarsteller: Vanessa Paradis (Marie), Gérard Depardieu (Jacques Lébovitch), Clotilde Courau (Solange), Sekkou Sall (Ahmed), Florence Thomassin (Elisa), Werner Schreyer (Fahrer), Michel Bouquet (Buchhändler Samuel), Philippe Léotard (Pianist)

Regie: Jean Becker

Stab: • Produzenten: Christian Fechner für Films Christian Fechner / Solo Productions (TF 1 Production • Drehbuch: Jean Becker, Fabrice Carazo • Vorlage: - • Filmmusik: Zbigniew Preisner, Serge Gainsbourg, Michel Colombier • Kamera: Etienne Becker • Spezialeffekte: Philippe Hubin • Ausstattung: - • Schnitt: Jacques Witta • Kostüme: Arianne Phillips, Juliette Menager, Marie-Francoise Perochon • Make Up: Muriel Paupère, Judith Gayo • Ton: Jean-Louis Ughetto • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Süddeutsche Zeitung 26.06.1995: Vanessa Paradis ist die einzige legitime Erbin von Brigitte Bardot, weil sie es auf dieselbe Weise schafft, hinter der Schnute des verwöhnten Mädchens ihre Unschuld wie die reinste Avance wirken zu lassen. Beide wirken immer wie Angorakätzchen, die Raubkatzen spielen.

FAZ 05.07.1995: Eine raffiniert um drei Ecken erzählte Geschichte und grandiose Schauspieler ... "Elisa" von Jean Becker erzählt von der Vatersuche eines Mädchens (Vanessa Paradis als lebendiges Paradox verworfener Unschuld), das den endlich Aufgespürten (Gérard Depardieu), weil es ihn nicht wie gewollt töten kann, kurzerhand verführt.

TZ München 26.06.1995: Unbedingt sehenswert ist Jean Beckers "Elisa" mit Gérard Depardieu und Vanesse Paradis in den Hauptrollen. Ein Film wie ein Puzzle, das Stück für Stück zusammengesetzt wird und immer wieder neue Wendungen erfährt. Eine Achterbahn der Gefühle und zwei Hauptdarsteller, die sich perfekt ergänzen.

film-dienst: Großes europäisches Gefühlskino, in dem man lachen und weinen kann - und das man nicht gleich vergißt, wenn man das Kino verlassen hat.

Der Spiegel: Die Verletzlichkeit von Vanessa Paradis gibt der Figur der Marie Kraft und Glaubwürdigkeit.

Playboy: Erotisch, romantisch, spannend.

Dirk Jasper FilmLexikon
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