Ehe, Kinder, Verantwortung? "Ohne mich!" lautet die Antwort des Kinderpsychologen Sam Faulkner; und daran ändert sich zunächst auch nichts, als ihm seine Freundin Rebecca, mit der er seit fünf Jahren glücklich liiert ist, eröffnet, dass sie ein Baby von ihm erwartet.
Da verhallen auch die schönsten Worte, mit denen die gemeinsamen Freunde Gail und Marty, die gerade zum viertenmal Nachwuchs erwarten, den sturen Junggesellen von den Freuden der Vaterschaft überzeugen wollen. Schade nur, dass Sam nicht den Mut findet, Rebecca reinen Wein einzuschenken, und in eine ausweglose Sackgasse gerät.
Nachts plagen ihn bald Horror-Träume, tagsüber spitzen sich die Konflikte mit Rebecca in Windeseile zu, und auch der Gynäkologe Dr. Kosevich - seines Zeichens sprachverwirrter Ex-Russe und Ex-Tierarzt - ist in all dem Kuddelmuddel keine Hilfe. Es kommt, wie es kommen muß: Rebecca packt die Koffer, und Sam versucht sich unter der Anleitung seines Freundes Sean als flippiger Single.
Der erhoffte Erfolg allerdings bleibt aus, und der vom Ultraschall-Video seines Babys unerwartet gerührte Papi in spe geht mit sich selber ins Gericht. Das glückliche Ende nach einer halsbrecherischen Fahrt zur Entbindung kann dann schließlich nicht einmal der chaotische Kosevich verhindern.
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Filmkritik von Rolf Spiess
Filmkritik von Stephan Merten
TV Spielfilm 24/1995: Dabei läßt die kalkulierte Lachnummer kaum ein Klischee aus, setzt aber immer wieder unverhoffte Glanzlichter, so etwa mit den hochkarätig besetzten Nebenrollen.
TV Hören und Sehen: Witzige US-Version des französischen Kinohits "Neun Monate".
film-dienst 24/1995: Die auf platte Gefühligkeit und oft geschmacklosen Klamauk setzende Inszenierung vermeidet eine Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen und beraubt sich durch ihre Einfallslosigkeit jeden Humors. In der Charakterzeichnung ohne Konturen und auch schauspielerisch nur durchschnittlich.