In einer mexikanischen Grenzstadt deponiert ein
Unbekannter eine Bombe in dem Auto eines Geschäftsmannes. Der
Drogenfahnder Mike Vargas macht mit seiner Frau Susan einen
Abendspaziergang, als ganz in der Nähe ein Auto explodiert.
Die beiden sind in den Flitterwochen, als diese durch die Explosion
ein plötzliches Ende finden, da sich Vargas verpflichtet
fühlt, in die Ermittlungen einzugreifen.
Kurz darauf begegnet er dem US-Polizeichef Hank Quinlan, der körperlich so abstoßend wie moralisch korrupt ist. Quinaln leitet die Ermittlungen. Im Laufe der Zeit zeigt Quinlan aber sein wahres Gesicht. Seit "Onkel Joes" Bruder von Vargas verhaftet wurde, plant die kriminelle Grandi-Familie, sich an Vargas zu rächen.
Das Motiv sieht Quinlan darin,
dass Marcias Vater gegen diese Beziehung war. Als Pete Menzies auch
noch unumstößliche Beweise für Sanchez'
Täterschaft findet, scheint der Fall gelöst. Vargas
jedoch steht der Sache skeptisch gegenüber ... Darsteller: Orson Welles (Hank Quinlan),
Charlton Heston (Ramon Miguel "Mike" Vargas), Janet Leigh (Susan
Vargas), Joseph Calleia (Pete Menzies), Akim Tamiroff ("Onkel Joe"
Grandi), Joanna Moore (Marcia Linnekar), Marlene Dietrich (Tanya),
Ray Collins (Adair), Valentin de Vargas (Pancho), Zsa Zsa Gabor
(Nachtclub-Besitzerin)
Regie: Orson Welles Stab: • Produzenten:
Albert Zugsmith für Universal • Drehbuch: Orson Welles
• Vorlage: Roman "Badge Of Evil" von Whit
Masterson • Filmmusik: Henry Mancini •
Kamera: Russell Metty, Philip H. Lathrop, John Russell •
Spezialeffekte: - • Ausstattung: Russell A. Gausman, John P.
Austin • Schnitt: Virgil W. Vogel, Aaron Steel, Edward Curtis
• Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Touch Of Evil" ist ein Film über Korruption und den Missbrauch von Macht. Das Herausragende ist die virtuose und berühmte Eröffnungsszene. In spannenden und fesselnden Sequenzen werden der Schauplatz und die Hauptfiguren vorgestellt. Die Musik von Henry Mancini ist der rote Faden, der alle Szenen miteinander verbindet. Durch seine technische Brillanz sowie fantastische Kameraeinstellungen und einzigartige Schnitttechnik ist dieser Film ein außergewöhnliches Stück Filmkunst. film-dienst 2000-11: Orson Welles' schillernder Thriller knüpft an die Traditionen des "film noir" an, um sie zugleich aufzuheben. Intelligent, inszenatorisch wie darstellerisch brillant, lebt er vor allem von der Ambivalenz der ebenso bedrückenden wie faszinierenden Atmosphäre. Erstmals ist im Kino die nach Welles' Absichten montierte ursprüngliche Fassung zu sehen. Lexikon des internationalen Films: Ein komplizierter Thriller, der an die Tradition der "Schwarzen Serie" anknüpft, um sie zugleich ad absurdum zu führen. Intelligent, inszenatorisch wie darstellerisch eindrucksvoll, lebt der Film von der Ambivalenz einer ebenso bedrückenden wie faszinierenden Atmosphäre. Rhein-Zeitung 1995-10-07:
Komplizierter Thriller von Orson Welles. Bemerkungen
Universal nahm gegen den Willen von Orson Welles Kürzungen und einen kompletten Umschnitt vor. Erst 1993 strahlte West 3 die ungekürzte, um 8 Minuten längere Fassung unter dem Originaltitel "Touch Of Evil" aus. TV-Start: 6. Juli 1968 (ARD) in der gekürzten Fassung. Der Film wurde in der
ungeschnittenen und restaurierten Originalfassung am 1. Juni 2000
in Deutschland in die Kinos gebracht.
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In einer mexikanischen Grenzstadt deponiert ein
Unbekannter eine Bombe in dem Auto eines Geschäftsmannes. Der
Drogenfahnder Mike Vargas macht mit seiner Frau Susan einen
Abendspaziergang, als ganz in der Nähe ein Auto explodiert.
Die beiden sind in den Flitterwochen, als diese durch die Explosion
ein plötzliches Ende finden, da sich Vargas verpflichtet
fühlt, in die Ermittlungen einzugreifen.
Vargas versucht schon lange, die dunklen Machenschaften der
Drogenhändler aufzudecken. Während er mit dem Polizeichef
Quinlan und der Suche nach dem Bombenleger beschäftigt ist,
wird seine Frau Susan von Pancho, einem Mitglied der
Grandi-Familie, entführt. Die Situation spitzt sich zu!
Quinlan vermutet, dass der Täter Manelo Sanchez heißt,
ein armer mexikanischer Landarbeiter, der mit Marcia, der Tochter
des getöteten Geschäftsmannes liiert ist.
Darsteller: Orson Welles (Hank Quinlan),
Charlton Heston (Ramon Miguel "Mike" Vargas), Janet Leigh (Susan
Vargas), Joseph Calleia (Pete Menzies), Akim Tamiroff ("Onkel Joe"
Grandi), Joanna Moore (Marcia Linnekar),
Filmkritiken
Bemerkungen