Beim Verlassen einer Veranstaltung der
Harvard-Universität wird Jura-Professor Paul Armstrong von
einer älteren schwarzen Frau aufgehalten. Sie übergibt
ihm einen Umschlag, der einen Brief ihres Enkels Bobby Earl
Ferguson enthält, der den Professor darum bittet, seinen Fall
neu aufzurollen.
Der junge Schwarze wartet seit acht Jahren auf die Vollstreckung des Todesurteils, angeklagt des Mordes und der Vergewaltigung an einem elfjährigen weißen Mädchen in Florida. Vehement verteidigt er seine Unschuld. Das Geständnis sei erst nach 22 Stunden Folterungen zustande gekommen. Auf das Drängen seiner Frau, der Anwältin Laurie, erklärt sich Armstrong bereit, den Fall zu übernehmen.
Nach dem Fund weiterer Beweise ist ein Freispruch für Bobby nun reine Formsache. Doch kurz darauf widerruft Sullivan sein Geständnis. Es stellt sich heraus, dass Sullivan einen teuflischen Pakt mit Bobby geschlossen hat: Sullivan nahm den Mord auf seine Kappe, Bobby soll nach seiner Entlassung einen weiteren Mord begehen. Langsam begreift Armstrong, dass er die ganze Zeit der Spielball von durchtriebenen Killern gewesen ist. Zu spät erkennt Armstrong, dass
Bobby eine weitere Rechnung offen hat, nämlich mit Ehefrau
Laurie, die ihn einst für eine Nacht hinter Gitter brachte.
Entsetzt muß der Jura-Professor feststellen, dass Bobby seine
Frau und Tochter in die undurchdringlichen Sümpfe der
Everglades entführt hat ... Darsteller: Sean Connery (Paul
Armstrong), Laurence Fishburne (Tanny Brown), Kate Capshaw (Laurie
Armstrong), Blair Underwood (Bobby Eary Ferguson), Ruby Dee
(Evangeline Ferguson), Ed
Harris (Blair Sullivan), Christopher Murray (Wilcox), Ned
Beatty, George Plimpton, Hope Lange, Kevin McCarthy, Daniel
Travanti, Chris Sarandon, Scarlett Johansson
Regie: Arne Glimcher Stab: • Produzenten:
Lee Rich, Arne Glimcher, Steve Perry • Drehbuch: Jeb Stuart,
Peter Stone • Vorlage: Roman "Im Sumpf des
Verbrechens" von John Katzenbach • Filmmusik: James Newton Howard
• Kamera: Lajos Koltai • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Patrizia von Brandenstein • Schnitt: William
Anderson • Kostüme: Ann Roth, Gary Jones • Make
Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts:
Chuck Picerni • Filmkritiken
Gerhard Midding (Kölner Stadt-Anzeiger): Wer seine Intrige an einem so dünnen Faden aufhängt und ein Regiekonzept mit wilden Kranfahrten verwechselt, der mußs sich nicht wundern, wenn sich sein Publikum doppelt betrogen fühlt. So erging es auch dem drehbuchautor Peter Stone, der feststellen mußste, dass sein Buch im letzten Drittel in eine üble Kolportage verwandelt worden war. (...) Beim "Sumpf des Verbrechens" konnte er nicht einmal seinen Namen nachträglich aus dem Vorspann zurückziehen. Lexikon des internationalen Films: In der Hauptrolle prominent und betont Sympathie heischend besetzt, verspielt der Film Glaubwürdigkeit und scheinbares Ideologie kritisches Engagement durch seine klischeehaft überzogene letzte halbe Stunde. Für Sie: Atemberaubende Spannung und ein grandioser Sean Connery, der Sie kaum weniger faszinieren wird als zu seinen besten James-Bond-Zeiten. Das neue Blatt: Spannender Thriller (...) Sean Connery, so gut wie nie." Bildwoche: Knallharter Thriller mit einem fabelhaften Sean Connery. F. F.: Zwei Stunden atemlose
Spannung.
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Beim Verlassen einer Veranstaltung der
Harvard-Universität wird Jura-Professor Paul Armstrong von
einer älteren schwarzen Frau aufgehalten. Sie übergibt
ihm einen Umschlag, der einen Brief ihres Enkels Bobby Earl
Ferguson enthält, der den Professor darum bittet, seinen Fall
neu aufzurollen.
Der Jurist reist nach Florida, wo Rassenhaß und Familienbande
sowie das unkooperative Verhalten des Detectives Tanny Brown, der
seinerzeit Bobby in Polizeigewahrsam nahm, die Ermittlungen
erschweren. Doch der mysteriöse Fall erhält eine
entscheidende Wende, als Blair Sullivan, ein psychopathischer
Serienkiller, damit prahlt, das Mädchen damals ermordet zu
haben.
Darsteller:
Filmkritiken