Die üblichen Verdächtigen

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund •

Titel Deutschland: Die üblichen Verdächtigen
Titel USA: The Usual Suspects
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1995

Kino USA: -
Kino Deutschland: 18. Januar 1996
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: 5. Oktober 2000
Video Deutschland: 8. Oktober 1996
Laufzeit DVD/Video: 101 Minuten


Inhalt Nach einem gewaltigen Feuer auf einem Schiff, das im Hafen von San Pedro vor Anker liegt, zählt die Polizei 27 Tote und zwei Überlebende. Einer liegt mit schwersten Verbrennungen im Krankenhaus, der andere, ein verkrüppelter Ganove namens Roger "Verbal" Kint, wird von dem Zollinspektor David Kujan vernommen, der hinter der blutigen Katastrophe einen großangelegten Drogendeal vermutet.

Im Verlauf des Verhörs gibt Verbal nach und nach die Hintergründe preis, die zu den tragischen Ereignissen an Bord des Schiffes führten. Sechs Wochen zuvor hatte die Polizei bei dem Versuch, einen Waffendiebstahl aufzuklären, Verbal gemeinsam mit vier weiteren stadtbekannten Kriminellen verhaftet, dem Ex-Polizisten Keaton, dem hitzköpfigen McManus, dem arroganten Hockney und dem unberechenbaren Hispano Fenster.

Damit gaben die ahnungslosen Cops den Gaunern die Gelegenheit, einen millionenschweren Coup auszuhecken. Wieder auf freiem Fuß, kommt das Quintett bei seinen Raubzügen alsbald einem mächtigen Gangsterboß in die Quere, der das Pseudonym Keyser Sozo trägt.

Diese mysteriöse Figur, die jeder zu fürchten, aber keiner zu kennen scheint, ist es auch, die die Fäden in diesem mörderischen Katz- und Maus-Spiel in Händen hält. Doch je mehr Informationen Kujan seinem Verdächtigen Verbal entlocken kann, desto weiter scheint er sich von der Lösung des Falls zu entfernen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Stephen Baldwin (McManus), Gabriel Byrne (Dean Keaton), Benicio del Toro (Fenster), Kevin Pollack (Hockney), Kevin Spacey (Verbal Kint), Chazz Palminteri (Kujan), Pete Postlethwaite (Kobayashi), Suzy Amis (Edie), Giancarlo Esposito (Jack Bear), Dan Hedaya (Sgt. Rabin), Paul Bartel (Smuggler)

Stab:Regie: Bryan Singer • Produzenten: Bryan Singer, Michael McDonnell für PolyGram Filmed Entertainment / Spelling Films • Drehbuch: Christopher McQuarrie • Vorlage: - • Filmmusik: John Ottman • Kamera: Newton Thomas Sigel • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Howard Cummings • Schnitt: John Ottman • Kostüme: Louise Mingenbach • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Bereits mit seiner zweiten Regiearbeit ist Bryan Singer ein atmosphärisch dichter und origineller Hochspannungs-Krimi voller überraschender Wendungen gelungen. Wie Mosaiksteine setzt der hochtalentierte Filmemacher seine verzwickte Story in geschickt inszenierten Rückblicken nach und nach zusammen. Wie Quentin Tarantinos Kultfilm "Pulp Fiction" kombiniert Die üblichen Verdächtigen eine einzigartige Mischung aus schrägen Figuren, humorvollen Einschüben, elektrisierender Spannung und innovativer Erzählstruktur.

TV Hören und Sehen: Ein explosiver Thriller - aber nicht von der üblichen Sorte. Viel zu raffiniert ist das Drehbuch, viel zu listig sind die Szenen (viele Rückblendungen), mit denen der Zuschauer geschickt in die Irre geführt wird. Blendend auch das Darsteller-Team ... Spannend bis zur letzten Minuten.

Playboy 01/1996: Das brillante Drehbuch, eine kongeniale Regie und ein glänzendes Darsteller-Ensemble führen diesen dialogintensiven, die grauen Zellen fordernden Kultfilm in Lauerstellung durch ein Labyrinth voller Rätsel zu einer verblüffenden Pointe. In der geistig öden Filmlandschaft ist Die üblichen Verdächtigen ein Geschenk des Himmels, obwohl der Teufel hier seinen größten Auftritt feiert.

Blickpunkt Film: Dieser Film schafft es im Verlauf der vertrackten Hinführung zu seinem explosiven Ende, den Zuschauer in die vollkommene Abhängigkeit zu führen, um ihn am Ende in die totale kognitive Verunsicherung zu entlassen.

film-dienst: Auch dieser zweite Bryan Singer-Film besticht durch seine routinierte und stilisierte Machart.

epd Film: Bryan Singers Film, weit mehr als eine Gangsterfabel, spielt raffiniert mit Sein und Schein.

Cinema: Thriller-Triumph, der im Doppelpack laufen müßte: zweimal hintereinander.


Oscar®
  • Oscar für 1995: Kevin Spacey (Bester Nebendarsteller)
  • Oscar für 1995: Christopher McQuarrie (Bestes Original-Drehbuch)

Hintergrund Der Film wurde in nur 35 Tagen vor Ort in Los Angeles, San Pedro und New York City gedreht.
Oscar®
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