Der Lockvogel

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Interview mit Bertrand Tavernier •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Lockvogel
Titel Frankreich: L'Appat
Genre: Thriller-Drama
Farbe, Frankreich, 1995, FSK 16

Kino Deutschland: 1996-01-18
Laufzeit Kino: 113 Minuten
Kinoverleih D: MFA

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 109 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Sie sind jung, sie sind gierig, das Mädchen ist der Lockvogel! Paris - heute. Drei junge Menschen träumen vom schnellen Geld, von einer Ladenkette in Amerika, weil "dort alles leichter ist und der Erfolg gleich möglich".

Dafür brauchen sie zehn Millionen. Kaltblütig bringen sie einen Mann um, den sie nur berauben wollten. Dann einen zweiten ... das Mädchen Nathalie spielt den Lockvogel, die Opfer gehören zu ihrem Bekanntenkreis. Ihre besonderen Kennzeichen: keine.


SzenenfotoDarsteller: Marie Gillain (Nathalie), Olivier Sitruk (Eric), Bruno Putzulu (Bruno), Richard Berry (Alain), Philippe Duclos (Antoine), Marie Ravel (Karine), Clothilde Courau (Patricia), Jean-Louis Richard (Jean-Claude), Jacky Nercessian (Monsieur Tapiro), Christophe Odent (Laurent)

Regie: Bertrand Tavernier

Stab: • Produzenten: Rene Cleitman, Frederic Bourboulon für Hachette Premiere • Drehbuch: Colo Tavernier O'Hagan, Bertrand TavernierVorlage: Roman von Morgan Sportes • Filmmusik: Philippe Haim • Kamera: Alain Choquart • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Emile Ghigo • Schnitt: Luce Gruenwaldt • Kostüme: Marpessa Dijan • Make Up: Agnes Tassel • Ton: Michael Desrois, Gerard Lamps • Toneffektschnitt: Khadicha Bariha • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Hören und Sehen 48/1995: Bertrand Tavernier inszenierte nach einem echten Kriminalfall. Dabei bemühte sich der Regisseur, Gewaltszenen weitgehend in den Hintergrund zu drängen. Dennoch ein brutaler, oft aber auch zärtlicher Streifen mit großartiger Besetzung - prämiert beim bekanntesten deutschen Festival.

Filmecho / Filmwoche: In düster braunen Farben fängt Bertrand Tavernier das nächtliche Paris ein, selten dringt Tageslicht in die Bilder ein. Und auch die Charaktere seiner Protagonisten bleiben im Dunkeln. Tavernier enthält sich jeder moralischen Wertung, liefert keine vulgär-psychologischen Erklärungsversuche, von wegen unglückliche Kindheit oder so.

Cinema 01/1996: Herausragend auch die Hauptdarsteller ... Knallhart, aber unspektakulativ: Thriller um kriminelle Jugend in Frankreich.

TV Spielfilm 24/1996: ... denn sie wissen, was sie tun: moderner Horror.


SzenenfotoBemerkungen

Gewinner des Goldenen Bären bei der Berlinale 1995.


Dirk Jasper FilmLexikon
© 1995 MFA © 1994 - 2010 Dirk Jasper