Copykill

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Copykill
Titel USA: Copycat
Genre: Psychothriller
Farbe, USA, 1995, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-01-25
Laufzeit Kino: 124 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1996-09-24
Kaufkassette: 1997-03-20
Laufzeit Video: 91 Minuten
Anbieter: Warner Home Video

DVD Deutschland: ja
Kauf-DVD: 2002-08-08
Laufzeit DVD: 91 Minuten
Anbieter: Warner Home Video
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Szenenfoto Unter größtem Kraftaufwand gelingt es der Kriminalpsychologin Helen Hudson die Zeitung, die vor der Tür ihres luxuriösen Appartements liegt, hereinzuholen. Jeder Schritt, den die ausgebrannte und von Drogen zerstörte Frau vor die Tür setzen muß, bedeutet für sie ein unendliches Martyrium, leidet sie doch unter Agoraphobie, der Angst vor offenen Plätzen.

Ein Mordversuch, der vor 13 Monaten stattfand, verwandelte die einst kühle Wissenschaftlerin in ein psychisches Wrack, das heute nur noch über das Fernsehen und das Internet Kontakt zur Außenwelt hält.

Als eine bestialische Mordserie San Francisco erschüttert, gelingt es der forschen Kriminalbeamtin MJ Monahan, die Psychologin für den Fall zu gewinnen. Während sich das ungleiche Team durch Polizeiakten kämpft, ahnen beide nicht, dass der Killer ein immer dichteres Netz um Helen spinnt. Per E-Mail schickt er ihr Bilder seines nächsten Opfers und dringt dann sogar in ihre Wohnung ein.

Entsetzt erkennt Helen, dass der Mörder mit seinen Taten präzise die Morde berüchtigter Serienmörder der Vergangenheit kopiert: Albert DeSalvo, Kenneth Bianchi & Angelo Buono, David Berkovitz, Jeffrey Dahmer, Ted Bundy - Namen, die jedem US-Bürger Angst und Schrecken einflößen. Die Morde werden exakt in der Reihenfolge ausgeführt, in der Helen die Namen vor 13 Monaten während einer Vorlesung vortrug, und sie weiß: sie soll sein letztes Opfer sein.


SzenenfotoDarsteller: Sigourney Weaver (Helen Hudson), Holly Hunter (MJ Monahan), Dermot Mulroney (Ruben Goetz), William McNamara (Peter Foley), Harry Connick jr. (Daryll Lee Cullum), J. E. Freeman (Lt. Quinn), Will Patton (Nicoletti), John Rothman (Andy), Shannon O'Hurley (Susan Schiffer), Bob Greene (Pachulski), Tony Haney (Kerby), Danny Kovacs (Kostas), Tahmus Rounds (Landis)

Regie: Jon Amiel

Stab: • Produzenten: Arnon Milchan, Mark Tarlov für Regency Enterprises • Drehbuch: Ann Biderman, David Madsen • Vorlage: - • Filmmusik: Christopher Young • Kamera: Laszlo Kovacs • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jim Clay • Schnitt: Alan Heim, Jim Clark • Kostüme: Claudia Brown • Make Up: Stephan Dupuis • Ton: • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: "Sommersby"-Regisseur Jon Amiel gelang ein Thriller der Extraklasse, der perfekt mit den menschlichen Urängsten spielt.

Blickpunkt Film: Nach dem sicherlich härterem "Sieben" hat das zuletzt dahinsiechende Psychokiller-Genre mit "Copykill" binnen kürzester Zeit eine zweite Frischzellenbehandlung erhalten - Filmfans auf der Suche nach anspruchsvoller Unterhaltung werden es zu danken wissen.

Tip Berlin: "Copykills" Gewalttaten entwerfen eine Anthologie der amerikanischen 'serial-killer'-Geschichte, denn jeder Anschlag folgt einem anderen, von früheren Psychopaten angewendeten Muster: der Mord als Zitat, der Mörder als "copycat" (aus dem amerikanischen: Trittbrettfahrer, die keinen eigenen Stil entwickeln).

Cinema: Eisiger Nervenzerrer mit zwei glänzenden Hauptdarstellerinnen.

Dirk Jasper FilmLexikon
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