Nelly & Monsieur Arnaud

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Nelly & Monsieur Arnaud
Titel USA: Nelly & Monsieur Arnaud
Titel USA: Nelly And Mr. Arnaud
Titel Italien: Nelly e Mr. Arnaud
Titel Spanien: El placer de estar contigo
Genre: Lovestory
Farbe, Frankreich, Deutschland, 1995

Kino Deutschland: 1996-01-11
Laufzeit Kino: 107 Minuten
Kinoverleih D: Prokino

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1996-08-13
Laufzeit Video: 102 Minuten
Anbieter: VPS


Szenenfoto Eine zufällige Begegnung soll das Leben der schönen Nelly verändern. Die junge Frau, die eine gefühlsarme Ehe mit dem lethargischen und arbeitslosen Jérôme führt und unter Geldmangel leidet, ist an einem Wendepunkt ihres Lebens angelangt. In einem Bistro wird sie von einer Freundin dem wesentlich älteren Pierre Arnaud vorgestellt, einem Ex-Richter und distinguierten Geschäftsmann, der seine Autobiographie schreiben will.

Monsieur Arnaud bietet Nelly einen gut dotierten Job als Schreibkraft an - die Chance für Nelly, aus ihrem bisherigen Leben auszubrechen. Schon am nächsten Tag trennt sie sich von ihrem Mann und tritt die Stelle an.

Szenenfoto Eine eigentümliche Spannung entsteht zwischen Nelly und Monsieur Arnaud. Oberflächlich bestimmen scharfe Auseinandersetzungen über Stil und Aussage des Buches das Geschehen, untergründig versuchen beide immer tiefer in das Leben des anderen einzudringen und lange verschüttete Dinge freizulegen. Unverhohlen demonstrieren sie ihr gegenseitiges Interesse. Eifersucht bringt die angestauten Gefühle in Wallung, als Nelly ein Verhältnis mit dem jungen und attraktiven Verleger Vincent beginnt.

Nichts desto trotz werden der alte Mann und das junge Mädchen auf sonderbar distanzierte Art und Weise Freunde. Die platonische Liebe verändert ebenfalls das zurückgezogene Leben von Arnaud. Als Nellys Liaison mit Vincent in die Brüche geht, findet sie bei ihm für eine Nacht Unterschlupf ...


SzenenfotoDarsteller: Emmanuelle Béart (Nelly), Michel Serrault (Monsieur Arnaud), Jean-Hugues Anglade (Vincent), Claire Nadeau (Jacqueline), Francoise Brion (Lucie), Michèle Laroque (Isabelle), Michael Lonsdale (Dollabella), Charles Berling (Jérome), Jean-Pierre Lorit (Christophe), Michel Albertini (Taieb), Coraly Zahonero (Marianne)

Regie: Claude Sautet

Stab: • Produzenten: Alain Sarde • Drehbuch: Claude Sautet, Jacques Fieschi, Yves Ullmann • Vorlage: - • Filmmusik: Philippe Sarde • Kamera: Jean-Francois Robin • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Carlos Conti • Schnitt: Jacqueline Thiedot • Kostüme: Corinne Jorry • Make Up: Marie Lastennet Fournier • Ton: Pierre Lenoir • Toneffektschnitt: Jean-Paul Loublier • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Spielfilm 1996-01: In dieser einfachen Geschichte wird jeder Blick, jede Geste und selbst die Stille zum Ereignis. Die Kamera hält Distanz und bleibt dennoch erstaunlich nah an den Figuren. Weil es nicht darum geht, was passiert, sondern immer um das, was hätte passieren können, gelingt es Regisseur Sautet eine oft herzzerreißende Spannung zu erzeugen, die bis zum offenen Ende der Geschichte anhält. Kein Film für Menschen, die auf einfache Lösungen aus sind.

SzenenfotoCinema 1996-01: Man wird nicht müde, Emmanuelle, der scheuen Schönheit, und Serrault, dem Zyniker, bei ihrer schüchternen Annäherung zuzusehen, ihre intimen Gespräche zu belauschen, in denen sie von gescheiterten Liebesbeziehungen und von ihren Schwierigkeiten erzählen, sich in der Hektik des Alltags zurechtzufinden.

film-dienst: Einer der schönsten und subtilsten Liebesfilme der letzten Jahre.

Dirk Jasper FilmLexikon
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