Im Namen des Vaters
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Im Namen des Vaters
Titel USA: In The Name Of The Father
Genre: Drama
Farbe, Irland, England, USA, 1993

Kino Deutschland: 1994-03-17
Laufzeit Kino: 127 Minuten, FSK 12
Kinoverleih D:

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1994-10-19
Laufzeit Video: 121 Minuten
Anbieter: CIC Video DVD Deutschland: 2001-10-15
Laufzeit Video: 121 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar


Szenenfoto Gerry Conlon ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Der junge Ire treibt sich in Londoner Hippiekreisen herum, als im Vorort Guildford fünf Menschen durch Bomben der IRA getötet werden. Weil die britische Polizei einen schnellen Fahndungserfolg braucht, stürzt sie sich auf Conlon, seine Freunde und seine Familie.

Nach erpreßtem Geständnis wird er zu lebenslanger Haft verurteilt und landet im Gefängnis, wo er sich mit seinem Vater Guiseppe die Zelle teilen mußs. Zwei, die sich nicht verstehen, können einander nicht mehr ausweichen.

Der schwache Vater und der mißratene Sohn - sie müssen miteinander reden und sich auseinander setzen. So kommen sie sich näher, in einem schmerzlichen Prozess, in dem Gerry langsam erwachsen wird ...


SzenenfotoDarsteller: Daniel Day-Lewis (Gerry Conlon), Pete Postlethwaite (Giuseppe Conlon), Emma Thompson (Gareth Peirce), John Lynch (Paul Hill), Mark Sheppard (Paddy Armstrong), Beatie Edney (Carole Richardson), Corin Redgrave (Robert Dixon), Don Baker (Joe McAndrew)

Regie: Jim Sheridan

Stab: • Produzenten: Jim Sheridan für Hells Kitchen / Gabriel Byrne / Universal Pictures • Drehbuch: Jim Sheridan, Terry George • Vorlage: Autobiografie von Gerry Conlon • Filmmusik: Trevor Jones • Kamera: Peter Biziou • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Gerry Hambling • Kostüme: Joan Bergin • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Lexikon des internationalen Films: Der in die Skandalchronik der britischen Justiz als der "Guilford Four"-Fall eingegangene Prozess dient als Hintergrund für einen für Gerechtigkeit und Verständnis plädierenden Film, der durch große emotionale Kraft berührt. In Inszenierung, Kamera, Schnitt und schauspielerische Leistung gleichermaßen beeindruckend.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1993 für Jim Sheridan (Bester Film)
Oscar-Nominierung für 1993 für Jim Sheridan (Regie)
Oscar-Nominierung für 1993 für Jim Sheridan, Terry George (Drehbuch-Adaption)
Oscar-Nominierung für 1993 für Daniel Day-Lewis (Hauptdarsteller)
Oscar-Nominierung für 1993 für Peter Postlethwaite (Nebendarsteller)
Oscar-Nominierung für 1993 für Emma Thompson (Nebendarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1993 für Gerry Hambling (Schnitt)


SzenenfotoBemerkungen

Jim Sheridan erzählt eine wahre Geschichte. Erst nach 15 Jahren konnte die Unschuld der "Guildford Four" bewiesen werden, obwohl die Ermittlungsbehörden längst wussten, dass sie die Falschen verhaftet hatten.

Dirk Jasper FilmLexikon
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