Vic Deakins und Riley Hale sind Piloten eines Tarnkappenbombers. Bei einem Routineübungsflug täuscht Deakins einen Absturz vor, katapultiert Hale aus der Maschine und stiehlt die an Bord befindlichen Nuklearwaffen.
Das Pentagon ist in höchste Alarmbereitschaft versetzt - der "Broken Arrow", Codename für eine verlorengegangene Atomwaffe, ist eingetreten. Keiner glaubt an einen Zufall, denn mit dem gestohlenen Nuklear-Potential könnte Kalifornien für die nächsten zehntausend Jahre eine sehr ruhige Gegend werden.
Als Hale nach seinem Absturz in einem wüstenartigen Nationalpark erwacht, findet ihn die Parkhüterin Terry Carmichael, an deren Seite er gegen einen ungreifbaren Feind kämpft ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
film-dienst: Actionfilm-Spezialist John Woo verbindet Akrobatik und Feuersbrünste mit kämpferischem Pathos zu einem großen Actionspektakel.
Hamburger Abendblatt: Mit rasanten Kamerafahrten und erstklassigen Stunts gelingt es John Woo, dass trotz eines eher schlappen Drehbuchs niemals Langeweile aufkommt.
Der Spiegel: Fabelhaft rasant inszeniert ... und doch ist diesmal alles anders als in "Speed", denn diesmal ist der Schurke der Star, und das ist John Travolta. Seine Kunst, eine Figur ... aufzubauen, ist wieder einmal unwiderstehlich.
Cinema: Ein kleiner Schritt für John Woo, ein großer für Hollywood: erstklassige Action.
Darmstädter Echo: Ein in Zeitlupe gebannter Hechtsprung vor einem Feuerball, Hubschrauber, die gegen Felswände knallen, Atombomben vor der Detonation: Wenn John Woo einen Film macht, wird nicht gekleckert. Der Regisseur aus Hongkong hat sich inzwischen auch in Amerika als Actionfilm-Spezialist etabliert und tritt mit "Operation: Broken Arrow" an, diesen Ruf zu untermauern ... Die Parallelen zu "Speed" sind unverkennbar ... ein Musterbeispiel für Hochgeschwindigkeitskino, ... eine Materialschlacht im Zeitraffer, bei der einige sonst in diesem Genre üblichen Plattheiten ausgelassen wurden.