Dead Man Walking

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Dead Man Walking
Titel USA: Dead Man Walking
Genre: Drama
Farbe, USA, 1995, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-04-11
Laufzeit Kino: 120 Minuten
Kinoverleih D: Pandora

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-05-05
Kaufkassette: 1997-05-05
Laufzeit Video: 120 Minuten
Anbieter: PolyGram

DVD Deutschland: 2000-11-20
Laufzeit DVD: 117 Minuten
Anbieter: Universal



Szenenfoto Der erste Kontakt mit der US-Strafjustiz beginnt für Schwester Helen Prejan ganz harmlos - mit einem Brief, einem Brief von einem Todgeweihten. Für Schwester Helen Prejean ein Hilferuf und gleichzeitig die Eintrittskarte in eine Welt voller Grauen und Furcht.

Als sie auf das Schreiben des zum Tode verurteilten Häftlings Matthew Poncelet antwortet, ahnt die katholische Nonne noch nicht, welcher Alptraum sie erwartet. Sie, die Wohlbehütete, soll ihn, Matthew Poncelet, den Mörder und Vergewaltiger bis zur Vollstreckung seines Todesurteils betreuen.

Angst und Verzweiflung, Wut und Trauer, Freude und Scham sind von nun an ihr Begleiter. Als sie sich schließlich gemeinsam auf den Weg zur Vollstreckung des Urteils machen, glaubt Schwester Prejean all ihre Kraft und ihren Glauben zu verlieren. Bis er ihr, in der Stunde des Todes und am Ende eines schicksalhaften Dramas, endlich seine Schuld gesteht.


SzenenfotoDarsteller: Susan Sarandon (Schwester Helen Prejean), Sean Penn (Matthew Poncelet), Robert Prosky (Hilton Barber), Raymond J. Barry (Clyde Percy), R. Lee Ermey, Scott Wilson

Regie: Tim Robbins

Stab: • Produzenten: Tim Robbins, Rudd Simmons, Jon Kilik • Drehbuch: Tim RobbinsVorlage: Roman "Dead Man Walking" von Sister Helen Prejean • Filmmusik: David Robbins • Kamera: Roger A. Deakins • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Renee Ehrlich Kalfus, Richard Hoover • Schnitt: Lisa Zeno Churgin • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Thomas Neumeier

Filmkritik von Rolf Spiess

Die Tageszeitung: Paradoxerweise ist "Dead Man Walking" ebenso eine Provokation der Gegner wie der Befürworter der Todesstrafe ... Zugleich zerstört der Film auch das Zerrbild, das jeder Staat und jede Gesellschaft zur Legitimation der Todesstrafe braucht: dass es sich bei den Verurteilten nicht um Menschen, sondern um Monster handelt. Poncelet aber bleibt Mensch - auch und gerade in den Momenten, in denen er besonders hassenswert erscheinen will.

Frankfurter Rundschau: Sean Penn und Susan Sarandon spielen mit einer Intensität, wie Schauspieler sich vielleicht nur einmal im Leben eine Rolle aneignen können.

Tip-Magazin: Ein Film von einer Klugheit, Schärfe und schauspielerischer Brillanz, wie man sie selten erlebt.

Welt am Sonntag: Ein überzeugendes Meisterwerk.

Der Spiegel: Ein Hochspannungsdrama, bei dem einem der Atem stockt.

Hamburger Abendblatt: Großartiges, mutiges und aufrüttelndes Kino.

Freundin: Brillant dargestellt! Kino für Kopf und Herz.

AZ, München: Zutiefst aufwühlend, intelligent und wahrhaft.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1995 für Susan Sarandon (Hauptdarstellerin)

Oscar-Nominierung für 1995 für Tim Robbins (Regie)
Oscar-Nominierung für 1995 für Sean Penn (Hauptdarsteller)

Dirk Jasper FilmLexikon
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